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Presseaussendung vom 02. März 2010

Fallschirmunfall: Minister Darabos tief betroffen vom Tod des Soldaten =

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Wien (OTS/BMLVS) - Verteidigungsminister Norbert Darabos zeigt sich heute, Dienstag, in einer ersten Reaktion auf den tragischen Unfall des Jagdkommandosoldaten tief betroffen. "Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen, den Freunden und den Kameraden des verstorbenen Soldaten. Wir werden jetzt alles daran setzen, die Unfallursache aufzuklären", so der Minister.

Der verunglückte Fallschirmspringer hatte seit 2001 seine Fallschirmsprungberechtigung und hatte bereits mehr als 300 Sprünge absolviert. Die Ausbildung gliedert sich in zwei Freifallausbildungskurse und in einen Sonderkurs "Freifall Alpin", im Rahmen dessen sich das Unglück ereignete.

Der diesmal verwendete Fallschirm ist ein Flächengleiter-Fallschirm, der weltweit im Einsatz ist und dem modernsten Stand der Technik entspricht. Die theoretische Geschwindigkeit beträgt 30km/h im Vorwärtsflug, die maximale Zuladung beträgt 182 kg. Die Fallschirme werden alle 100 Sprünge und einmal jährlich kontrolliert und gewartet, um den hohen Sicherheitsstandards zu entsprechen.

Bislang gab es zwei tödliche Fallschirmunfälle beim Österreichischen Bundesheer, 2005 am Neufeldersee und 1998 am Flugplatz in Wiener Neustadt.

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