Geschichte der Starhemberg-Kaserne
Eigentümer:
- bis 1810: Allgemeine Österr. Baugesellschaft
- 13 03 1910: k.u.k. Ärar (Präs. 10. 8.1911, Z. 1508)
- 10 09 1919: Österr. Bundesschatz (lt. Staatsvertrag Saint Germain, St. G. Bl. Nr. 303/1920)
- 12 05 1941: Deutsches Reich, Reichsfiskus (Luftfahrt), (gem. § 3 der Durchführungsverordnung zum Ostmarkgesetz v. 23. 3.1942)
- 04 11 1946: Republik Österreich (gem. § 7 der Verordnung vom 19. 1.1942, BGBl. S. 37)
Gebäude:
- 1910 - 1912
von der Militärbauabteilung des 2. Korps erbaut, zunächst die drei großen Wohnblocks mit dem Haupteingang (drei Tore) Front Gußriegelstraße - 1913
Bau der Remise (Garage) im Südteil der Kaserne an der Graffgasse - Mit Bescheid vom 9. 8.1933, Zl. Mag. Abt. 46/4510/1933: Zubau zur bestehenden Kraftwagenhalle
- 03 11 1967
Umbenennung der Franz Ferdinand Kaserne in FM Graf Starhemberg Kaserne - Im Frühjahr 1986
beginnen die Renovierungsarbeiten am „Alten Kasino”, die dank Mithilfe des 10. Wiener Gemeindebezirkes im Sommer mit der Eröffnung des Festsaales abgeschlossen waren. - 1988 - 1990
1. Renovierung der Fassaden
Belegung:
- Frühjahr 1912
Regimentsstab, 1., 3. und 4.Bataillon des ungarischen Infanterieregimentes Erzherzog Josef Nr. 37 (vorher in Nagyvarad) - Jänner 1914
Regimentsstab, 2., 3. und 4.Bataillon, sowie die MG-Abteilung I und II des Infanterieregimentes Freiherr von Laudon Nr. 29 (vorher in Temesvar) - 1. Weltkrieg:
verschiedenste Einheiten, im Detail heute nicht mehr eruierbar, u.a.:
Reservespital Pettau,
Teile des Infanterieregimentes Nr. 64 während der Umsturztage 1918,
Landsturmbataillon Nr. 39,
weiters
Volkswehrbataillone Nr. VII, XIII und XXIV,
sowie eine Radfahrkompanie - 1920
nach Aufstellung des Bundesheeres der Ersten Republik
Radfahrbataillone Nr. 2 und 4 - 1927
Einrichtung eines Truppenmuseums gemeinsam mit dem Klub der ehemaligen 21er Jäger - 1928
wurden die beiden Bataillone in Wiener Radfahrbataillon Nr. 2 bzw. 4, - 1929
in Wiener Feldjägerbataillon zu Rad Nr. 2 bzw. 4 umbenannt - 01 03 1937
Umbenennung der Feldjägerbataillone von Rad Nr. 2 bzw. Nr. 4 - entsprechend Ihrer Organisation und Verwendung - in „Wiener Kraftfahrjägerbataillon "Feldmarschall Radetzky Nr. 2" bzw. Kraftfahrjägerbataillon Nr. 4 - Bei Überleitung und Unterstellung der Truppenkörper des österr. Bundesheeres in die deutsche Wehrmacht wurden das KfJgBtl. 2 zum I./Kav.Sch.Rgt. 11 und das KfJgBtl. 4 zum I./Aufkl.Rgt 9.
Beide Bataillone wurden der 4. leichten Division unterstellt, die bei Beginn des Krieges in die 9. Panzerdivision umgegliedert wurde - bis 1956
Besetzung durch russische Besatzungsmacht - 24 03 1957HTelB und Arbeitsstab Tel (ab 1.11.1957 umgegliedert in TelTS)
- 01 11 1957
Aufstellung der "TelTruppenschule" unter dem 1. Kommandanten Mjr Otto Klein - 1965
aus dem HTelB wurde das HTelR - 01 06 1978
Umbenennung des HTelR in Heeresfernmelderegiment (HFMR) - 01 08 1978
Umbenennung der TelTS in Fernmeldetruppenschule (FMTS) - 01 08 1986
Einrichtung der Fernmeldebetriebsstelle - 01 04 1986
Das Kommando des HFMR verlegt nach St. Johann im Pongau - 01 09 1987
Umbenennung des I/HFMR in Armeefernmeldebataillon (AFMB) - 1991
Unterbringung von Teilen des LWSR 21 - 01 04 1996
Umbenennung des AFMB in Stab Fernmeldeführung (StbFMFü) - 01 12 2002
ReOrg 2002 - Eingliederung des StbFMFü in das Kommando Führungsunterstützung (KdoFüU) - 01 04 1996
Umbenennung des AFMB in Stab Fernmeldeführung (StbFMFü)