FMTS Museum

Erste Impressionen.

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Funkgeräte von Einst.
Die Fernmeldelehrsammlung wurde auf Initiative von ADir RgR Oberst Prikowitsch im Jahre 1991 gegründet (Beginn der Sammlertätigkeit). Als Grundlage (Vorbild) dienten nicht nur das damals fragmentarisch vorhandene Museum bei der Pioniertruppenschule (PiTS) und die Sammlung beim ehemaligen Fernmeldebataillon in Salzburg, sondern auch die während seiner UN-Verwendung gemachten Erfahrungen mit anderen Armeen. Der Stellenwert der Traditionspflege ist dort ein gänzlich anderer als in Österreich.
Nach seinen Einsätzen bei den Vereinten Nationen (UN) versuchte er diesen Traditionsgedanken nach Österreich zu übertragen. Im Einvernehmen mit dem Heeresgeschichtlichen Museum (HGM)) und Hofrat Dr. Gabriel, wurden die ersten Objekte 1991 gesammelt und in Form einer Sammlung zuerst im HGM zusammengetragen. Durch den damaligen Schulkommandanten Oberst Walter Gaunerstorfer wurden Räumlichkeiten an der Fernmeldetruppenschule zur Verfügung gestellt und mit großem , finanziellen Aufwand aus privaten Spenden adaptiert. Die Widmung als Museum erfolgte im Jahre 1998.
Das Museum beinhaltet neben einer grossen Anzahl von wichtigen Exponaten aus den Anfängen der k.k. Telegraphentruppe, entsprechendes Fotomaterial, Vorschriften und sonstige Dokumentationen. Ausgestellt werden neben den Exponaten aus der Zeit des Ersten Weltkrieges auch Exponate der Zwischenkriegszeit, des Zweiten Weltkrieges, der B-Gendarmerie und auch des jetzigen Österreichischen Bundesheeres (ab 1955).
In der Zwischenzeit wurde in der Liegenschaft Breitensee ein entsprechendes Depot dem Museum gewidmet. Dieses wird als begehbare, wissenschaftliche Depotsammlung aufgebaut. Die umfangreiche Bibliothek dient als Grundlage für viele Veröffentlichungen aus der Geschichte der österreichischen Fernmeldetruppe.