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Eine Herausforderung: Die Feldinstandsetzung für Hubschrauber

26. Juni 2015 - 

Von Feldinstandsetzung spricht man, wenn Soldaten die notwendigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten vornehmen, ohne eine Werkstatt oder eine geeignete Halle zur Verfügung zu haben. Alle Geräte und Werkzeuge müssen unabhängig von ortsfesten Stromanschlüssen oder Pressluft betrieben werden.

Ohne Wartung kein Fliegen

Nach 25 Stunden Flugbetrieb sind eine gründliche Durchsicht und Reinigung sowie Schmierung fällig. Die Techniker aus Hörsching bringen hier ihren reichen Erfahrungsschatz aus unzähligen Auslandseinsätzen ein. Erforderliche Geräte wie Stromaggregat, Elektroverteilerwagen, Kompressor und Triebwerkwaschgerät werden beim Hubschrauber platziert und erleichtern die Arbeit unter freiem Himmel.

Die Kräfte werden gebündelt

Bis zu vier Techniker arbeiten gleichzeitig die lange Wartungsliste ab. Dafür sind fünf Stunden veranschlagt. Die einzelnen Arbeitsschritte sind genau definiert und werden präzise dokumentiert. Verantwortlich für die Einteilung und Gesamtorganisation der Wartung und Instandsetzung ist der 42-jährige Offiziersstellvertreter Markus Nussbaumer. Sein Fachwissen und seine Führungsqualität sind bei allen anerkannt: "Die salzhaltige Meeresluft greift die Triebwerke besonders an. Der Aufwand für Auslandseinsätze ist vor allem eine logistische Herausforderung", sagt er und eilt zum Stromaggregat, das gerade unrund zu laufen beginnt.

Die Rotorblätter werden gereinigt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Rotorblätter werden gereinigt.

Mehrere Techniker arbeiten zusammen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Mehrere Techniker arbeiten zusammen.

Der Werkmeister koordiniert die Arbeiten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Werkmeister koordiniert die Arbeiten.

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