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Oberstabswachtmeister Günter Kaiser, Trainer beim militärischen Fünfkampf, im Gespräch

05. August 2016 - 

Von 7. bis 14. August 2016 lädt das Bundesheer in Wiener Neustadt zur 63. Weltmeisterschaft im militärischen Fünfkampf. Die Veranstaltung ist für das Heer der sportliche Höhepunkt des Jahres. Das österreichische Nationalteam bereitet sich in der Vorwoche auf die kommenden Militärweltmeisterschaften vor. Oberstabswachtmeister Günter Kaiser vom Team Österreich erzählt über seine Trainertätigkeit und seine Zeit als Wettkämpfer.

Wie sind Sie Bundesheer-Leistungssportler geworden?

Vor meiner Bundesheerzeit war ich bereits im Landesportzentrum Rif/Salzburg Schispringer. 1992 bin ich zum Jägerbataillon 25 eingerückt und habe eigentlich nicht gewusst, dass es den militärischen Fünfkampf gibt. Erst als ich in Villach meinen Dienst angetreten habe, hat mich ein Kamerad aufmerksam gemacht, dass der Fünfkampf für mich etwas wäre. Von 1999 bis 2006 war ich Wettkämpfer im militärischen Fünfkampf und konnte einige Erfolge verbuchen.

Was waren die größten Erfolge während Ihrer Wettkampfzeit?

Neben zahlreichen nationalen Titeln war ich 2006 Vizeweltmeister hier in Wiener Neustadt im Einzelbewerb und auch Weltmeister in der Hindernisbahn-Staffel. Unter anderem halte ich den österreichischen Rekord auf der Hindernisbahn  mit 2:12 Minuten.

War der Übergang vom Sportler zum Trainer für Sie schwierig?

2006 habe ich mich nach den Höhepunkten meiner sportlichen Karriere entschlossen als Trainer weiterzumachen. Mir ist der Übergang leicht gefallen und ich war froh über die Möglichkeit, welche mir das Bundesheer geboten hat. Ich habe seit meinem 5. Lebensjahr Wettkampfsport betrieben, dann war es an der Zeit kürzer zu treten. Ich betreibe nach wie vor Sport, aber keinen Leistungssport mehr.

Welche Nationen favorisieren Sie bei der kommenden Weltmeisterschaft im militärischer Fünfkampf?

Natürlich ist mein Favorit Nummer Eins Österreich. Russland, China, Brasilien und Weißrussland sind erfahrungsgemäß sehr stark und nicht nur in der Mannschaft, sondern auch in den Einzelbewerben. Genau diese Nationen sind im Kampf um die Medaillen ganz vorne mit dabei. Unser großes Ziel wäre der dritte Platz in der Teamwertung.

Wie sehen Sie die Chancen für das österreichische Nationalteam?

Unsere Stärke ist sicherlich die Mannschaft. Gemeinsam sind wir in den Mannschaftsbewerben sehr gut und mit geballter Kraft sind wir gemeinsam stark.

Soll der militärische Fünfkampf in der Ausbildung beim Bundesheer gefördert werden?

Ja auf jeden Fall. Der militärische Fünfkampf sollte in der Truppe forciert werden. Da die Soldaten in den Disziplinen Schießen, Hindernisbahn, Handgranatenwerfen, Geländelauf und Schwimmen ein Grundgerüst erhalten, welches ein Soldat unbedingt für die körperliche Leistungsfähigkeit braucht.

Günter Kaiser drückt dem Team Österreich die Daumen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Günter Kaiser drückt dem Team Österreich die Daumen.

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