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Allerbeste Erfahrungen mit der Bundeswehr

07. Februar 2002 - 

Seit 5 Tagen ist das Bundesheer-Kontingent nun in Kabul. Die ersten Erfahrungen beim Einsatz in Afghanistan zeigen, daß die Zusammenarbeit zwischen den rund 60 österreichischen und den derzeit 400 deutschen Soldaten in Kabul bestens funktioniert. "Nach jahrelanger guter Erfahrung unter deutschem Kommando im Kosovo-Einsatz hat das österreichische Bundesheer nunmehr wiederum gute Erfahrung mit der Eingliederung in ein deutsches Fallschirmjägerbataillon gemacht " meint der Leiter der Operationsabteilung Brigadier Christian Segur-Cabanac, der für alle Einsätze im In- und Ausland zuständig ist.

Das bestätigt auch Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Dr. Karl Schmidseder vom Kommando für Internationale Einsätze, der als einer der ersten österreichischen Soldaten im Vorkommando in Afghanistan war. "Diese bisherigen positiven Erfahrungen haben sich im Zuge der Erkundung bestätigt. Die Einbindung der Österreicher erfolgt absolut problemlos und transparent." Nicht nur die gemeinsame Sprache, sondern auch gegenseitiges Vertrauen haben bei den Vorbereitungen zum ISAF-Einsatz und bei der gemeinsamen Ausbildung in Hammelburg (D) gezeigt, daß die Österreicher bei Planungen voll eingebunden werden. Oberstleutnant Schmidseder: "Für einen kleinen Truppensteller wie Österreich ist es äußerst wichtig, einen strategischen Partner zu finden, der einen besonders bei Logistik und Transport unterstützt." Für Segur-Cabanac ist die professionelle Vorbereitung ein erfreulicher Beweis dafür, daß im Bundesheer die Vorgaben der neuen Sicherheitsdoktrin im Zusammenhang mit der Befähigung zu mehr Kompatibilität im Rahmen internationaler Solidaritätsleistungen zu greifen beginnen. Allerdings sollte dieser Einsatz in Afghanistan nach der Devise "First in - first out" nach längstens sechs Monaten beendet werden, um die eingesetzten hochwertigen Kaderkräfte für mögliche neue Aufgaben bereithalten zu können, meint der Brigadier.

Die ISAF besitzt ein Mandat für sechs Monate, ihr Einsatz ist auf Kabul und ihre Umgebung begrenzt. Deutschland will bis zu 1000 Soldaten stellen. Das Hauptkontingent soll bis Mitte Februar verlegt werden.

Nur das Beste k├Ânnen ├ľsterreicher von den deutschen Kameraden berichten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

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