Aschermittwoch - Aschenkreuzsegnungen beim Militärkommando Wien
Wien, 18. Februar 2026 - Am Aschermittwoch, der in der katholischen Kirche die Fastenzeit eröffnet, spendeten Vertreter der katholischen Militärgeistlichkeit das Aschenkreuz in den militärischen Liegenschaften des Militärkommandos Wien sowie in der Militärpfarrkirche St. Johann Nepomuk in Hietzing.
„Bedenke, Mensch, du bist Staub“
„Bedenke, Mensch, du bist Staub, doch Christus ruft dich zum Leben.“ Mit diesen Worten erinnerte Militärbischof Werner Freistetter die Gläubigen in der Militärpfarre St. Johann Nepomuk an die Vergänglichkeit des Menschen. Das Aschenkreuz, so betonte er, stehe nicht für Niedergeschlagenheit. Es markiere den Beginn eines Weges der Hoffnung und der inneren Erneuerung. „Gott traut uns Veränderung zu!“
Beginn der Bußzeit
Mit dem Aschermittwoch startet die vierzigtägige Bußzeit. Sie führt hin zum Osterfest – zum Sieg des Lebens über den Tod. Die Asche erinnert an die Endlichkeit des Menschen. Zugleich ruft sie zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gottes Erbarmen auf.
Gottesdienst und Heringsschmaus
Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Militärbischof Freistetter die Asche und spendete das Aschenkreuz. Danach lud das Jacob-Kern-Haus zum traditionellen Heringsschmaus in besinnlichem Rahmen.
Aschenkreuz im Kommandogebäude
Auch im Kommandogebäude FM Radetzky konnten die Bediensteten des Militärkommandos Wien das Aschenkreuz empfangen. Diakon Walter Rohringer spendete es vor Ort.
Tradition seit den ersten Jahrhunderten
Seit den frühen Jahrhunderten des Christentums bereiten sich Gläubige durch Fasten, Gebet und Werke der Nächstenliebe auf Ostern vor. Am Aschermittwoch werden die Palmzweige des Vorjahres verbrannt, gesegnet und den Gläubigen in Form eines Kreuzes auf die Stirn gezeichnet. Nach römisch-katholischem Verständnis zählen diese Riten zu den Sakramentalien. Mit diesem Tag beginnt für Katholiken die 40-tägige Fastenzeit.
Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Wien