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Christina stürmt das Kosovo

21. Juli 2004 - 

Suva Reka, 21. Juli 2004 - Ein sympathischer Popstar, ein Gitarre spielender Minister und jede Menge gute Musik: Auch so kann der - sonst so harte - Alltag der Soldaten im Kosovo aussehen. Die Austropoperin Christina Stürmer besucht zur Zeit das "Camp Casablanca" und begeistert dort Hunderte Friedensstifter. Darunter auch Verteidigungsminister Günther Platter.

Von 19. bis 22. Juli gastiert die 22-jährige Oberösterreicherin mit ihrer Band im Camp der "Task Force Dulje". Ebenso spartanisch untergebracht wie die Soldaten, begleitet sie die Peacekeeper auf ihren Patrouillen, sieht das von Unruhen zerstörte Land und beobachtet - aus sicherer Entfernung - die Experten des Bundesheeres beim Entschärfen von Minen.

Der Shooting-Star findet es "echt super, dass unsere Soldaten sich hier einsetzen, um wieder für Ruhe und Frieden unter Albanern und Serben zu sorgen." Nachdenklich fügt sie hinzu: "Ich kenn das Ganze ja nur aus den Medien und hab eigentlich keine Ahnung, wie es den Leuten hier wirklich geht."

"Es ist eine tolle Arbeit, die die Soldaten hier leisten."

Als Dankeschön gibt’s für die Blauhelme Autogrammstunden und zwei Live-Konzerte. Auch Minister Platter ließ sich von der herzlichen Stimmung mitreißen. Er griff spontan zur Gitarre und rockte gemeinsam mit Christina zu ihrem Hit "Ich lebe".

Am Donnerstag wird sich der "Wirbelwind" aus Österreich von seinen Fans im Camp verabschieden, in die Hercules-Transportmaschine des Heeres klettern und in Richtung Heimat abheben. Dann wird die Männer und Frauen im Kosovo wieder die Realität ihres Einsatzes einholen. Das eine oder andere Christl-Plakat wird aber wohl noch länger so manche Unterkunft verzieren. Und auch die Hits des Popstars werden den Soldaten als Ohrwurm erhalten bleiben.

Christina im zerstörten Kosovo: Kenne das Ganze nur aus den Medien. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Christina im zerstörten Kosovo: Kenne das Ganze nur aus den Medien.

Bei den Soldaten heiß begehrt: Autogramme des Austropop-Stars. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bei den Soldaten heiß begehrt: Autogramme des Austropop-Stars.

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