Das Bundesministerium für Landesverteidigung veranstaltet erstmals „Tag der Inklusion“ am Wiener Heldenplatz
Wien, 16. Oktober 2026 - Mit dem erstmals veranstalteten „Tag der Inklusion“ am Wiener Heldenplatz setzte das Bundesministerium für Landesverteidigung ein starkes Zeichen für Vielfalt, Chancengleichheit und gelebte Teilhabe. Bedienstete, Führungskräfte und Gäste nutzten die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Facetten von Inklusion auseinanderzusetzen und neue Perspektiven für ein barrierefreies Arbeitsumfeld zu gewinnen.
Inklusion erlebbar machen
An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, mit welchen Herausforderungen Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag konfrontiert sind. Ein Rollstuhl-Parcours sowie Angebote zu den Themen Sehbehinderung, Gehörlosigkeit und Neurodivergenz ermöglichten praxisnahe Einblicke und förderten das Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten. Ergänzt wurde das Programm durch Fachvorträge und Diskussionsformate, die den Austausch von Erfahrungen und Ideen für ein inklusives Arbeitsumfeld unterstützten.
Die Bedeutung eines respektvollen und chancengerechten Miteinanders hob auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hervor: „Inklusion bedeutet, die Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen zu erkennen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass alle ihre Stärken einbringen können. Dafür müssen wir Barrieren abbauen, einander zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen. Der Tag der Inklusion bietet die Gelegenheit, voneinander zu lernen und gemeinsam ein Arbeitsumfeld zu gestalten, in dem Wertschätzung und Chancengleichheit selbstverständlich sind.“
Vielfalt als Stärke nutzen
Das Bundesheer und das Verteidigungsministerium beschäftigen Menschen mit Beeinträchtigungen in unterschiedlichsten beruflichen Bereichen und setzen sich dafür ein, dass diese ihre Fähigkeiten bestmöglich einbringen können. Entscheidend sind die Leistungen jedes einzelnen Menschen, nicht eine Behinderung. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen zu nutzen. Dazu gehört auch, Soldatinnen und Soldaten nach Verwundungen oder gesundheitlichen Veränderungen neue Perspektiven innerhalb des Bundesheeres zu eröffnen. Inklusion ist damit gesetzlicher Auftrag, Führungsaufgabe und strategische Personalfrage zugleich.
Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Wien
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Mit dem „Tag der Inklusion“ am Wiener Heldenplatz setzte das BMLV ein starkes Zeichen für Vielfalt, Chancengleichheit und gelebte Teilhabe.
Die Bedeutung eines respektvollen und chancengerechten Miteinanders hob auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hervor.