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Psychologie im Militär

67 Militärpsychologinnen und Militärpsychologen sind bundesweit tätig, unterstützt von über 300 speziell geschulten psychosozialen Ersthelfenden (Peers) und 24 Psychologisch Technischen Assistentinnen bzw. Assistenten und Fachkräften.

Ihre Aufgabe ist die Bildung, Förderung und Erhaltung sowie die Überprüfung und Wiederherstellung der psychischen Einsatzbereitschaft in Frieden und Einsatz. Das passiert im Wesentlichen durch:

  • Mitwirkung in Personalauswahl, Eignungsdiagnostik und Potenzialanalysen, um die richtigen Personen für spezifische Aufgaben zu finden.
  • Krisenintervention und notfallpsychologische Unterstützung bei Unfällen, Todesfällen oder belastenden Ereignissen.
  • Individuelle Beratung, Behandlung und Betreuung von Soldatinnen, Soldaten, Zivilbediensteten und Angehörigen.
  • Präventionsmaßnahmen und Aufklärung zu Stress, Belastung, Sucht, Mobbing und suizidalen Krisen.
  • Unterstützung der Truppe im Inland und Begleitung von Auslandseinsätzen.
  • Beratung von Kommandantinnen, Kommandanten und Führungskräften bei psychologischen Fragestellungen.
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften, Peers und Fachpersonal.

Neben der praktischen Arbeit mit den Menschen ist die Psychologie im Militär auch in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Weiterentwicklung aktiv. Dadurch werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in den Dienstalltag integriert und die psychische Einsatzbereitschaft des Bundesheeres nachhaltig gestärkt.

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