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Abteilung Wissenschaft, Forschung und Entwicklung im Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV)

Wissenschaft und Forschung sind zwei tragende Elemente für die Entwicklung des Bundesheers. Der größte Teil des Wissens, den das Bundesheer braucht, kommt aus den öffentlich zugängigen und zivilen Wissensquellen. Nur jenes Wissen, das das Bundesheer zur Aufgabenerfüllung in seiner Gesamtheit benötigt und nicht durch öffentlich zugängliches Wissen gedeckt werden kann, ist durch Forschung im Bundesheer zu generieren.

Forschung im Bundesheer

Die Forschung im Bundesheer konzentriert sich auf Bereiche, die für die Landesverteidigung von zentraler Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderem die Sicherheitspolitik, Wehrtechnik und Digitale Verteidigung. Ein besonderer Fokus liegt auf Dual-Use-Technologien, also Technologien, die sowohl militärische als auch zivile Anwendungen haben. Durch die enge Zusammenarbeit mit zivilen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen wird sichergestellt, dass die Ergebnisse der Forschung effizient in die Praxis umgesetzt werden.

Ein Beispiel hierfür ist die Kooperation mit dem Austrian Institute of Technology (AIT), die seit 2010 besteht. Diese Partnerschaft ermöglicht es, innovative Lösungen in Bereichen wie Cyber-Sicherheit und künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Darüber hinaus arbeitet das BML eng mit nationalen Forschungsprogrammen wie KIRAS (Kooperationen bei der Innovation von Sicherheitsrelevanten Technologien und Anwendungen) und FORTE (Forschung und Technologie) zusammen.

KIRAS fördert die Entwicklung sicherheitsrelevanter Technologien durch die Zusammenarbeit verschiedener Sektoren, während FORTE speziell auf die Förderung von Forschung und technologischer Entwicklung im Bereich der Landesverteidigung ausgerichtet ist.

Europäische und Internationale Kooperationen

Die europäische und internationale Zusammenarbeit ist ein weiterer Schwerpunkt. Durch die Beteiligung an EU-geförderten Forschungsprojekten, wie dem European Defence Fund (EDF). Der EDF ist eine zentrale Initiative der Europäischen Union, die darauf abzielt, die Verteidigungsfähigkeiten der Mitgliedstaaten durch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu verbessern. Durch den EDF können die Mitgliedstaaten ihre Ressourcen bündeln, um innovative Technologien zu entwickeln, die die europäische Sicherheit stärken. Im Zuge

Die enge Zusammenarbeit des Bundesheeres mit der wissenschaftlichen Community spiegelt sich in zwei wissenschaftlichen Kommissionen wider: der "Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung (WissKomm)" und der "Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung (ÖAW-Kommission)". Diese Kooperationen tragen nicht nur zur Stärkung der militärischen Fähigkeiten bei, sondern fördern auch die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich.

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