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Pro Defensione

Wien, 21. Jänner 2026  -  

Die Philosophie

Sie hat eine Höhe von 2,5 Meter und wiegt 80 kg. Gewichtige Maße für einen gewichtigen Preis: Die Friedensplastik Pro Defensione, Sinnbild für besondere Verdienste um die militärische Landesverteidigung in Wien. Jedes Jahr bekommen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur diesen Ehrenpreis – in verkleinerter Ausführung – verliehen. Dazu wird seit 1992 auch ein Juniorpreis vergeben. Er wird an Personen verliehen, die sich bereits in jungen Jahren für die militärische Landesverteidigung in Wien einsetzen und verdient machen.

1986 war das UN-Friedensjahr und das Geburtsjahr von Pro Defensione. Josef Lehner hat die eindrucksvolle Plastik geschaffen. Der Künstler hat als Material Kartuschen verschiedener Kaliber verwendet, die mit der Öffnung nach unten weisen. Dies ist als Bereitschaft, nicht als Aggressivität zu interpretieren. Die Skulptur soll damit das defensive Grundkonzept der österreichischen Landesverteidigung nach dem Motto des soldatischen Dienstes in unserem Land zum Schutz der Bevölkerung ausdrücken.

Die Idee des Preises ist unter anderem, die Normen und individuellen Werte des demokratischen Staates bewusst zu machen und jenen zu danken die dazu ermutigen und dieses Bewusstsein auch in das Österreichische Bundesheer tragen.

Charakteristik

1986 – Jahr des Friedens! Für Josef Lehner eine künstlerische Herausforderung. Er überlegt, entwirft, verwirft und nimmt das Material. Material der Friedensplastik sind Kartuschen. Kartuschen der verschiedensten Kaliber. Sie weisen mit der Öffnung nach unten, sind nicht aggressiv, aber bereit. Wenn Kunst sonst Intuition, Impression oder Emotion transportiert, so schließt sich bei Josef Lehners Friedensplastik auch die Information an.

Zu dem rohen Messing, den ungereinigten Kartuschen gesellen sich polierte Platten die, gleichsam über den Böden schwebend, vermitteln, was Josef Lehner in Form von fünf Zitaten zur Landesverteidigung zu sagen hat. Es sind keine doppelten Böden, es ist keine doppelte Moral, es ist eine zweite Dimension. Zur gefühlten Aussage der Skulptur kommt die verbale Information der Zitate. Friede kann für Josef Lehner nicht Produkt einer Revolution sein, es ist ein Weg. Dieser Weg ist symbolisiert durch die fünf aufsteigenden Messingröhren.

Ein Faktor der Sicherheitspolitik ist eine glaubhafte Landesverteidigung. Der Weg zum Frieden bedarf des Schutzes, dargestellt durch die treppenartig angeordneten 2cm Kartuschen. Zwei Ringe kleinerer Kartuschen sind ein neuerlicher Hinweis auf den prozesshaften Verlauf, den der Weg zum Frieden nehmen muss. Nur eine stetige Verringerung der Arsenale ist ein glaubhafter Schritt. Josef Lehner erweist sich damit als Realist.

 

Die Preisträger/-innen der "Pro Defensione"

1987 für 1986  Dr. Helmut Zilk, Landeshauptmann und Bürgermeister von Wien -Landeshauptmann Dr. Zilk pflegte ein ganzes  Jahrzehnt die Zusammenarbeit mit dem Militärkommando Wien, die von allen Mitwirkenden als äußerst konstruktiv und                            auch emotional lebendig empfunden wurde.

1988 für 1987  Prof. Herbert Krejci, Generalsekretär der österreichischen Industriellenvereinigung– Prof. Krejci leistete „Tag für Tag unermüdlich seinen Beitrag zur Landesverteidigung,“ so der Laudator Divr Karl Majcen. Ebenfalls war er maßgeblich für die Entstehung einer Partnerschaft zwischen der Garde und der Industriellenvereinigung beteiligt.

1989 für 1988  Alfred Ströer, Abgeordneter zum Nationalrat a. D., Aufsichtsratsvorsitzender der BAWAG – Alfred Störer hat sich in seiner beruflichen Laufbahn abermals für das Bundesheer eingesetzt. In den 50er Jahren sorgte er innerhalb der Österreichischen Gewerkschaftsjugend als Jugendsekretär für eine positive Einstellung der jugendlichen Mitglieder gegenüber dem Bundesheer. In den 60er Jahren organisierte man Kurse für Betriebsräte und Gewerkschaftssekretäre an der Landesverteidigungsakademie. Dabei trafen auch Repräsentanten des Bundesheeres und des ÖGB zusammen, woraus verschiedenste Initiativen und Partnerschaften entstanden.

1990 für 1989  Hofrat Dr. Walter Harringer, Kammeramtsdirektor der Wiener Ärztekammer – Mit der Verleihung wurde sein Eintreten und Bekenntnis für eine selbstständige österreichische Landesverteidigung geehrt. Er war Vortragender bei Dienstrechtskursen in der Sanitätsschule des Bundesheeres und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass eine Partnerschaft zwischen der Wiener Ärztekammer und der Sanitätsschule entstehen konnte.

1991 für 1990   Ing. Walter Flöttl, Generaldirektor der BAWAG – Anlass der Verleihung war das zehnjährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen der BAWAG und Militärkommando Wien. Ing. Flöttl war einer der Hauptbeteiligten am Zustandekommen dieser Partnerschaft. Er sprach sich ebenfalls immer wieder für ein effizientes Heer zu Schutz der Unabhängigkeit und Souveränität sowie zur Erhaltung von Prosperität und Lebensstandard aus. Ebenfalls betonte er, dass das Bundesheer der 2. Republik nicht mit dem Heer des Jahres 1934 vergleichbar sei und unverzichtbarer Bestanteil einer demokratischen Republik sei.

1992 für 1991   Johann Hatzl, Stadtrat von Wien, Wehrexperte der Stadt Wien – „Obwohl Stadtrat Hatzl kein Militärfan ist, hat er erkannt, dass Republik und Demokratie keine Geschenke sind, sondern im Wandel der Zeiten und Gefahren immer wieder verteidigt werden müssen,“ so der Laudator Divr. Karl Semlitsch.

1993 für 1992   Oberst Walter Seledec, Milizoffizier, ORF-Redakteur – Im Rahmen seiner Tätigkeit als Redakteur, hat Oberst Seledec zahlreiche TV-Sendungen über das ÖBH überaus positiv gestaltet. Insbesondere hat er sich mit seiner Berichterstattung über die Kasernen Wiens mit seinen Truppen für die Erlangung des Ehrenpreises verdient gemacht.

1994 für 1993   Regierungsrat Alfred Barton, Bezirksvorsteher des 16. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Ottakring – Regierungsrat Barton war über 15 Jahre sehr eng mit dem Militärkommando Wien verbunden. Durch die Ausrichtung des Jubiläums „100 Jahre Ottakring bei Wien“ (1993) bezog er das Militärkommando Wien als einen der Höhepunkte in die Festlichkeiten in überaus attraktiver Weise mit ein. Im Jahr 1994 hat Barton dem Militärkommando ermöglicht, an der größten Galerie der Welt in der Ottakringer Thalierstraße militärische und künstlerische Exponate auszustellen, was beim Publikum großen Anklang gefunden hat.

1995 für 1994   Keine Verleihung

1996 für 1995   Dr. Michael Häupl, Landeshauptmann und Bürgermeister der Stadt Wien – Bürgermeister Häupl hatte mit seiner Einladung zu einer gesamtösterreichischen Angelobung im April 1995 auf dem Rathausplatz Akzente für das Bundesheer gesetzt. Weiters hat er im Rahmen der 40 Jahrfeier am 26. Oktober 1995 in der Wiener Innenstadt die Unterstützung durch das Rathaus sichergestellt, was nicht zuletzt zum großartigen Gelingen dieser Veranstaltung beitrug.

1997 für 1996   Dr. Richard Schmitz, Bezirksvorsteher des 1. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Innere Stadt – In seinem Bezirk trat das Bundesheer in Wien am spektakulärsten auf, bedingt durch Staatsempfänge sowie große Feiern für die Republik und für das Heer wie z.B.: „60 Jahre Garde“ und „300 Jahre Hoch- und Deutschmeister“. Ebenfalls machte Dr. Schmitz den „Tag der Unteroffiziere“ zu einem Festakt im Inneren Burghof. 

Dipl. Ing. Heinz Gerstbach, Bezirksvorsteher des 13. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Hietzing – In seinem Bezirk lag die größte und Attraktivste Kaserne Wiens, die Maria-Theresien-Kaserne. Er zeigte „wie vielfältig und herzlich die Beziehungen zwischen Bezirk und Heer sein können“, so Militärkommandant Divr Karl Semlitsch. Ebenfalls wurden unzählige „kleine“ Angelobungen im Bezirk durchgeführt und er übernahm den Ehrenschutz für den „Miltropa-Cup“. Auch bei seiner Partnerschaft mit dem Bezirk Habakino in Japan wurde die Gardemusik und das Heer in Wien miteingebunden. 

Vizeleutnant Karl Homole, Milizunteroffizier, Bezirksvorsteher des 18. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Währing - In seinem Bezirk wurde 1987 die Idee der „Partnerschaftsbezirke“ geboren, die er in die Gegenwart trug. Vizeleutnant Homole setzte viele strategische Akzente zugunsten des Heeres in Wien, davon zwei hervorgehoben: Zu einer Zeit wo noch um die Stellung des neuen Militärkommandos Wien und seiner Truppen, insbesondere der Wiener Jägerbrigade gerungen wurde, hat er eine Angelobung in Währing zu einer hochpolitischen Information an die Spitzen des Staates genutzt. Ebenfalls gestaltete und finanzierte er eine Informationsschrift über das Bundesheer mit großer Nachfrage (über 200.000 Exemplare).

1998 für 1997   Hermine Moospointner, Bezirksvorsteherin des 10. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Favoriten – Für die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Fernmeldesoldaten. Bezirksvorsteherin Moospointer setzte viele neue Akzente bei der Integration des Heeres in Wien.

1999 für 1998   Hofrat Univ. Doz. Dr. Friedrich Weyermüller, Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes – Dr Weyermüller ließ als Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes große Blasmusikfeste in Wien feiern und die Gardemusik einen herausragenden Platz einnehmen.

2000 für 1999   Generalmajor Ing. Rudolf Jurica, Slowakische Armee, Militärkommandant von Bratislava – Generalmajor Jurica war einer der Hauptinitiatoren der Städtepartnerschaft Bratislava- Budapest- Wien – der heutigen Capital Commanders Cooperation.

2001 für 2000   Dr. Ferdinand Podkowicz, Leiter der MA 51 – Dr. Podkowicz hat der großen „Sportstadt Wien“ viele entscheidende Impulse gegeben, den Heeressport vor allem im Jugendbereich jahrelang gefördert, Sportveranstaltungen des Militärkommando Wien, wie insbesondere die "Tage der Schulen" und den "Miltropa Cup" mit den Nachbarhauptstädten unterstützt und nicht zuletzt den Vorabend zum Nationalfeiertag als einen „Sportabend der Jugend“ und den Sportteil der Feier zum Nationalfeiertag aktiv gestaltet.

Obersenatsrat Dr. Georg Breiner, Milizoffizier, Sicherheitsbeauftragter der Stadt Wien – Dr. Breiner hat entscheidend an der Entwicklung der Wiener Hilfsmaßnahmen von einzelnen Hilfsaktionen bis zur Koordinierung des Wiener Krisenmanagements mitgewirkt  und eine rasche und unbürokratische Zusammenarbeit praktiziert. Sichtbar auch in den großen Beispielen an der Bosnienhilfe der 90er    Jahre über die Kosovoaktionen bis hin zur Koordinierung aus Anlass des Y2K-Problems.

2002 für 2001   Hofrat Mag. Walter Koberger, Leiter der Staatspolizei in Wien - Für das Engagement bei der Bundesheerübung „Energie 99“.  Soldaten des Bundesheeres übten bei dem Einsatz gemeinsam mit der Wiener Polizei ein Szenario, bei dem Attentäter einen Terroranschlag auf die heimischen Energieträger auszuführen versuchten.

2003 für 2002   Ing. Heinz Lehner, Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Floridsdorf - Beide haben sich langjährig mit den Belangen des Heeres in Wien auseinandergesetzt und verdient gemacht.

Gemeinderat Johannes Prochaska, Abgeordneter zum Wiener Landtag - Beide haben sich langjährig mit den Belangen des Heeres in Wien auseinandergesetzt und verdient gemacht.

2004 für 2003   Grete Laska, Vizebürgermeisterin von Wien - Als Vizebürgermeisterin und Sportstadträtin hat Vizebürgermeisterin Laska ein Jahrzehnt lang die Zusammenarbeit mit dem Militärkommando Wien gefördert und das Bundesheer vor allem im Sport in Wien eingebunden.

2005 für 2004   Prof. Josef Lehner, Schöpfer der Skulptur »Friedensplastik« zum Ehrenpreis »Pro Defensione« - Prof. Lehner kreierte die „Friedensplastik“ für den Ehrenpreis „Pro Defensione“.

2006 für 2005   Dipl. Kfm. Johann Zwettler, Generaldirektor der BAWAG-P.S.K. – Für die 25-jährige Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen der    BAWAG-P.S.K. und dem Militärkommando Wien.

Intendant Prof. Gerhard Tötschinger, Schauspieler – Für seine Unterstützung der Gedenkveranstaltungen des Bundesheeres sowie    beim Arkadenhofkonzert der Gardemusik.

2007 für 2006   Kammerschauspieler Prof. Fritz Muliar, Schauspieler – Für das engagierte Eintreten für den demokratischen Rechtsstaat und seine Grundwerte sowie dem vorbehaltlosen und offensiven Zurückweisen nationalsozialistischen Gedankenguts alter oder neuer Art. „Nicht die Rolle Muliars als österreichischer Patriot. Nicht etwa dessen Engagement im Rahmen von Lesungen beim Bundesheer war ausschlaggebend für die Nominierung gewesen, auch nicht die Rolle als unvergesslicher Schwejk. Nein, Muliars ungebrochener und teils kritisch artikulierter Patriotismus ist der Grund für die Auszeichnung,“ so Laudator Bgdr Franz Reißner.

Gerhard Ströck, Geschäftsführer von Ströck-Brot – Gerhard Ströck hatte mit seinem Unternehmen Heeressportler bereits seit rund einem Jahrzehnt als Pionier auch in so genannten „Randsportarten“ gesponsert, sie damit auf dem Weg zu Erfolgen unterstützt und begleitet.

2008 für 2007   Prof. Gerhard Vogl, ORF-Journalist – Prof. Vogl trat für einen bewussten Umgang mit der Zeitgeschichte des ÖBH ein. Seine Forderung war, die Denk- und Handlungsmuster im Bundesheer noch deutlicher auf Basis demokratischer Urteilskraft und ethischem Reflexionsvermögen zu beeinflussen und auszurichten - unter anderem in Bezug auf die Zeitgeschichte und die Traditionspflege.

Regierungsrat Willibald Authried, österreichische Staatsdruckerei - Für eine höchst erfolgreiche und medienwirksame Zusammenarbeit mit dem Militärkommando Wien: Gemeinsam wurde die Aktion "Kinder malen eine Briefmarke" ins Leben gerufen (Heute: "Kinder zeichnen für den Frieden").

Generalleutnant iR Ing. Tomás Sedlácek, Tschechische Armee – Generalleutnant Seflácek kämpfte Zeit seines Lebens gegen Totalitarismus und Unfreiheit und ist, im Sinne der Verteidigung von Werten des demokratischen Rechtsstaats und der EU, ein Vorbild für Soldaten und Staatsbürger.

2009 für 2008   Hofrat Mag. Josef Koppensteiner, Wiener Stadthauptmann – Für die Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres bei Großveranstaltungen in der Bundeshauptstadt in seiner Funktion als Wiener Stadthauptmann.

Wolfgang Kastel, Geschäftsführer von »Helfer Wiens« - Der Geschäftsführer der "Helfer Wiens" ist Organisator vieler Veranstaltungen  der Wiener Einsatzorganisationen. Integrierte das Militärkommando Wien in die Veranstaltungen der Helfer Wiens und gab dem so die Möglichkeit, sich der Wiener Bevölkerung zu präsentieren.

Forstdirektor Senatsrat Dipl.-Ing Andreas Januskovecz, Leiter der MA 49 - Für sein Engagement in der Krisenbewältigung. Durch seinen unermüdlichen Einsatz konnte die Qualität des Wiener Trinkwassers, nach den Schäden von Sturm "Kyrill" im Quellschutzgebiet sichergestellt werden.

2010 für 2009   Dr. Brigitte Wolf, Landesdirektorin des ORF Wien – Für die professionelle Unterstützung zur positiven Imagebildung des Österreichischen Bundesheeres in der Bevölkerung.

Oberstabswachtmeister Peter Feeg, Milizunteroffizier - Für seine Leistungen als Regisseur und Moderator im Rahmen der Informations- und Leistungsschau zum Nationalfeiertag sowie „Soldier of the Year“ und „Military Sports Award“.

2011 für 2010   Prof. Harry Kopietz, Landtagspräsident von Wien – Als Erfinder und Gründer des Katastrophenschutzkreises in Wien. Durch seine Initiative wurde das Militärkommando Wien in die Wiener Hilfs- und Einsatzorganisationen integriert.

2012 für 2011   Brigadier Dr. Hermann Heller, Milizoffizier und Rechtsanwalt - Als aktiver Befürworter der Landesverteidigung sowie Vorstandsmitglied mehrerer landesverteidigungsrelevanter Vereine. Ebenfalls für seine Unterstützung rechtsuchender Soldatinnen und Soldaten.

2013 für 2012   Hofrat Mag. Dr. Gerhard Pürstl, Polizeipräsident von Wien - Für die intensive Kooperation zwischen dem Österreichischen Bundesheer und der Landespolizeidirektion beim Schutz kritischer Infrastruktur in der Bundeshauptstadt.

2014 für 2013   Oberst des Intendanzdienstes HR Mag. Reinhold Sahl, Milizoffizier, Burghauptmann – Für seinen Einsatz und Unterstützung des Militärkommandos Wien in seiner Funktion als Burghauptmann bei der Informations- und Leistungsschau zum Nationalfeiertag.

2015 für 2014   Mag. Silke Kobald, Bezirksvorsteherin des 13. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Hietzing – Für die Förderung der engen Verbundenheit zwischen dem Militärkommando Wien und dem Bezirk Hietzing.

Erich Hohenberger, Bezirksvorsteher des 3. Wiener Gemeindebezirkes Wien-Landstraße – Für seinen Einsatz für den Erhalt der      notwendigen Sicherheitsstrukturen sowie für eine Förderung der dafür vorgesehenen Institutionen.

2016 für 2015   Otto Pendl, Abgeordneter zum Nationalrat, Wehrsprecher der SPÖ – Für seinen entschlossenen Einsatz zur Verbesserung der finanziellen Strukturen des Österreichischen Bundesheeres. Zusätzlich engagiert Pendl sich als Sicherheitssprecher der SPÖ und als Vorsitzender der parlamentarischen Bundesheerkommission aktiv für das Bundesheer.

2017 für 2016   Alfons Haider, Schauspieler und Moderator – Für seine langjährige Unterstützung der Veranstaltungen der Garde.

2018 für 2017   Oberleutnant Marcus Schober, Milizoffizier, Abgeordneter zum WienerLandtag – Mit seinem Engagement hebt Marcus Schober den Status des Bundesheeres, speziell in Wien, und trägt wesentlich zur Sicherheit Wiens und zum Vertrauen der Wiener Bevölkerung bei. Er war erster Sicherheitssprecher für das Österreichische Bundesheer im Wiener Gemeinderat. Als Milizsoldat, Informationsoffizier und vor allem als Kommunikationstrainer hat Marcus Schober immer ein offenes Ohr für diverse Projekte und Initiativen zur Stärkung des Militärkommandos Wien.

2019 für 2018   Mag. theol. Toni Faber, Dompfarrer von St. Stephan – Für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Militärkommando Wien und insbesondere mit der Garde. Er unterstützte das Militärkommando Wien bei vielen seiner Aktivitäten und Veranstaltungen. "Sein offenes Bekenntnis zum Österreichischen Bundesheer zeichnet ihn aus," so der damalige Gardekommandant Oberst Stefan Kirchebner.

2020 für 2019   Generalmajor Dr. Erwin Hameseder, Milizoffizier, Milizbeauftragter - Mit der Arbeitsgruppe „Miliz und Wirtschaft” trug Generalmajor   Hameseder dazu bei, dass die Verbindung zwischen Landesverteidigung und Bevölkerung durch das Milizsystem zu einem stärkeren Bewusstsein für die Aufgaben des Bundesheeres, für seine Rolle als öffentlicher Auftraggeber und die notwendige Zusammenarbeit mit der österreichischen Wirtschaft, führte. Um den modernen Anforderungen des militärischen Aufgabenspektrums gerecht werden zu können, setzte sich Generalmajor Hameseder seit Jahren für ein Sonderinvestpaket für die Miliz ein, welches 2020 beschlossen wurde.

2021 für 2020   Keine Verleihung

2022 für 2021   Dr. Michael Ludwig, Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien – Für die Herausragende Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und dem Bundesheer. Bürgermeister Ludwig ist stets für die militärische Landesverteidigung eingetreten.

2023 für 2022   An den Verein "Licht ins Dunkel" und an den ORF – Für die jahrzehntelange unentgeltliche Kooperation mit dem Österreichischen Bundesheer. „Für viele Österreicherinnen und Österreicher ist ein Heiliger Abend ohne Soldatinnen und Soldaten an den Spendentelefonen im Mediencampus in Wien unvorstellbar,“ so Laudator General Rudolf Striedinger. "Licht ins Dunkel" und ORF leisten einen wesentlichen Beitrag, dass vielen Menschen die notwendige Unterstützung im Bereich der Barrierefreiheit und Lernhilfen und somit eine bessere Teilnahme an der Gesellschaft ermöglicht wird.

2024 für 2023   Brigadier Udo Birkner, Vorstand HYPO NOE – Für seinen Einsatz für die militärische Landesverteidigung, vor allem als Teil der Umfassenden Landesverteidigung. Ebenso für sein Engagement als Präsident der Offiziersgesellschaft Wien und seit 2023 auch als Mitglied im Beraterstab des Generalstabschefs.

2025 für 2024   Wolfgang Müller, den stellvertretenden Magistratsdirektor der Stadt Wien - Für seine langjährige, enge Zusammenarbeit mit dem Bundesheer. Als Bereichsdirektor für Organisation und Sicherheit war Müller zentraler Ansprechpartner der Stadt Wien für Sicherheitsfragen und konnte sein militärisches Fachwissen insbesondere in Krisenzeiten, etwa während der Corona-Pandemie und der Flüchtlingskrise, unter Beweis stellen.

 

Preisträger/-innen der "Pro Defensione Junior"

 

1992 für 1991   Hauptmann Martin Senekowitsch, Milizoffizier – Für seine militärwissenschaftlichen Publikationen (Diplomarbeit „Militär und Hauptstadt“) über die Geschichte und Bedeutung der Kasernen Wiens.

1993 für 1992   Gefreiter Alexander Friedrich, GWD – Für die Verhinderung einer Straftat vor der Rossauer-Kaserne.

1994 für 1993   Eveline Sigl, Wiener Messezentrum – Für die Unterstützung des Militärkommandos Wien bei der damals jährlich stattfindenden Informations- und Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres im Wiener Messezentrum.

1995 für 1994   Keine Verleihung

1996 für 1995   Robert Kratky, ORF-Moderator – Für die Organisation und Leitung eines mehrstündigen „Speakers Corners“ auf dem Rathausplatz im Rahmen der Informations- und Leistungsschau zum Nationalfeiertag 1995.

1997 für 1996   Oberleutnant Michael Lang, Milizsoldat, Leiter der Chronik-Redaktion der APA – Oberleutnant Lang hat in den beiden Jubiläumsjahren 1995 sowie 1996, die immer wieder Bezug auf die Sicherheitspolitik nahmen, eine unübersehbare Zahl von Informationen in einer Art und Weise bearbeitet, die die Charakterisierung „sachlich, unabhängig, objektiv und kompetent“ absolut rechtfertigen.

1998 für 1997   Oberleutnant Johannes Watscher, S5 Militärkommando Wien – Für die Organisation und Leitung der Informations- und Leistungsschau zum Nationalfeiertag 1997. Oberleutnant Watscher hat besondere Ideen und viel persönliches Engagement eingebracht.

1999 für 1998   Hauptmann Mag. Rainer Fradinger, Milizoffizier –Für seine herausragenden Leistungen im Informationsoffizierswesen.

2000 für 1999   Stabswachtmeister Thomas Wagner – Für herausragende sportliche Leistungen sowie überragende sportliche Erfolge im Rahmen militärischer Wettkämpfe im „Jahr des Sports“ beim Österreichischen Bundesheer.

2001 für 2000   Hauptmann Stefan Kirchebner, Garde – Für seinen Einsatz bei der NATO/PfP-Übung „Linked Seas 2000“ in Portugal. Hauptmann Kirchebner führte äußerst initiativ und kompetent den erfolgreichen Einsatz der Gardekompanie.

Dipl. Ing. Robert Herbst – Für seinen Einsatz bei der NATO/PfP-Übung „Linked Seas 2000“ in Portugal. Er leistete in der sprachlichen Vorbereitung der Übungsteilnehmer und in der medienmäßigen Verwertung hervorragende Arbeit.

2002 für 2001   Hauptmann Karl-Heinz Dudek, Polizeioffizier – Für sein Engagement bei der Bundesheerübung „Energie 99“. Hauptmann Dudek lieferte in einer Arbeitsgruppe „Heer/Polizei 2001“ entscheidende Beiträge für das im Bundesheer eingeführte „Schulungsprogramm für den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz“.

2003 für 2002   Hauptmann Thomas Mühlegger – Hauptmann Mühlegger hat sich mit seiner Kompanie sowohl im Hochwasser- als auch im Assistenzeinsatz an der Grenze durch besonderes Engagement ausgezeichnet.

2004 für 2003   Hauptmann-Arzt DDr. Paul Loser – Für sein Engagement zur Beschaffung und Implementierung von Defibrillatoren beim Militärkommando Wien.

2005 für 2004   Atila Külcü, Zivilbediensteter des BMLV, Verwalter des Garnisonskasinos Wien - Als Initiator des islamischen Gebetsraumes in der Maria Theresien Kaserne.

2006 für 2005   Keine Verleihung

2007 für 2006   Oberleutnant Markus Puchwein - Für seinen Einsatz im Informationsoffizierswesen.

2008 für 2007   Hauptmann Mag. Gerald Jaindl - Neben seinen vielseitigen Aufgaben als Kommandant der Stabskompanie der Garde hat Hauptmann Jaindl sich als Multi-Organisator und flexibel einsetzbarer Koordinationsoffizier ausgezeichnet. Herausforderungen wie die Organisation des "50 Jahre Garde"-Jubiläums oder des neuen Herbstfestes der Garde waren nur ein Teil seiner Aufgaben. Jaindl ist ein vorbildlicher Offizier, für den der Leitspruch der Garde "Ehre und Pflicht" ein echtes Anliegen ist.

2009 für 2008   Wachtmeister Lukas Bittner, Milizunteroffizier - Als engagierter Informationsoffizier des Militärkommandos Wien.

2010 für 2009   Wachtmeister Martin Lentsch, Garde - Durch sein professionelles Auftreten und seiner soldatischen Haltung repräsentiert Wachtmeister Lentsch das Idealbild eines Berufsunteroffiziers und Gardesoldaten.

2011 für 2010   Offiziersstellvertreter Gerald Springer, Musikmeister der Gardemusik - Diese Auszeichnung an ihn gilt der gesamten Garde, die sowohl im Bereich der Repräsentation und der Einsatzvorbereitung als auch mit ihrem karitativen Engagement exzellente Arbeit leistet.

2012 für 2011   Wachtmeister Patrick Polzer, stellvertretender Kommandant Baupionierzug des Militärkommandos Wien - Stellvertretend für die Leistungen des Pionierzuges. Nach den verheerenden Sturmschäden, verursacht durch den Orkan "Kyrill" im Raum Wildalpen waren die Pioniere durchgehend für die Arbeiten zur Beseitigung dieser Schäden eingesetzt. Als junger Berufssoldat war Polzer für die gesamte Auftragskoordination und Erfüllung der Pionierarbeiten in der Bundeshauptstadt verantwortlich.

2013 für 2012   Oberstabswachtmeister Thomas Reichl, Betriebsstaffel MTK, Kommandant der Betreuungsgruppe - Stellvertretend für alle Bediensteten der Betriebsstaffel der Maria-Theresien-Kaserne. Das Team ist sich der Verantwortung, als Serviceleistungsbetrieb zu dienen, stets bewusst und sorgt mit seinem Engagement und seiner Leistungsbereitschaft jederzeit für einen reibungslosen Betrieb der Kasernenverwaltung.

2014 für 2013   Oberwachtmeister Andreas Ziede, Ergänzungsabteilung des Militärkommandos Wien - Mit seinem umfangreichen Fachwissen ist Oberwachtmeister Ziede als Sachbearbeiter und Milizunteroffizier nicht nur in seinem engeren Zuständigkeitsbereich ein Kenner der Materie, sondern gilt im Kollegenkreis als kompetente Auskunftsperson bei komplexen Fachfragen. Ebenso ist er ein hervorragender Informationsoffizier.

2015 für 2014   Leutnant Nikolaus Pachucki, Milizoffizier, Jägerbataillon Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ - Stellvertretend für die Leistungen des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ bei der Objektschutzübung "Netzwerk 2014": Leutnant Pachucki hat sich für seine gezeigten Leistungen als Kommandant eines Jägerzuges zum Schutz eines Kraftwerkes besonders verdient gemacht.

2016 für 2015   Stabswachtmeister Christian Krenn, Garde - Durch seine Aktivitäten bei der Gewinnung von Milizsoldaten und mit seiner konsequenten und professionellen Beratung konnte Stabswachtmeister Krenn ein Erfolgsmodell aufbauen. Dadurch konnte der Unteroffizier viele Freiwillige für eine Karriere als Milizsoldat begeistern.

2017 für 2016   Susanne Puller, stellvertretende Ressortleiterin Innenpolitik der APA - Ausgezeichnet für ihre objektive Berichterstattung über das Österreichische Bundesheer. „Akkurate Recherche, enormes Fachwissen, vorzüglicher Schreibstil sowie Unabhängigkeit von Einflüssen des vorherrschenden Establishments“ waren gemäß Chefredakteur Laudator Michael Lang ausschlaggebende Qualitäten von Ressortleiterin Puller.

2018 für 2017   Stabswachtmeister Christoph Prager, Garde - Durch seine Aktivitäten bei der Gewinnung von Milizsoldaten und seiner konsequenten und professionellen Beratung konnte Stabswachtmeister Prager seit Mitte des Jahres 2016 242 Soldaten für die Miliz gewinnen. Dadurch trägt er einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Miliz bei.

2019 für 2018   Korporal Maximilian Sperrer - Hat sich im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes zur Bewachung von Botschaften und internationalen Einrichtungen in Wien besonders ausgezeichnet.

2020 für 2019   Hauptmann Klaus Stockinger, Milizoffizier, Jägerbataillon Wien 2 „Maria Theresia“ – Als Gründer der Plattform "Wir sind Miliz", die sich intensiv mit der Vernetzung aller Teilnehmer und einer festen Verankerung von Milizsoldaten in der Gesellschaft befasst. Diese Plattform war 2019 unter seiner Führung auch für die Organisation, Betreuung und Durchführung der "Milizinsel" am Nationalfeiertag 2019 verantwortlich.

2021 für 2020   Keine Verleihung

2022 für 2021   Major Jürgen Eckhart sowie Offiziersstellvertreter Marco Stowasser, MilKdoW - "Die beiden Pro ‚Defensione Junior‘-Preisträger waren in entscheidenden Positionen der Logistik in Zeiten, die nicht fordernder hätten sein können: Unter anderem die Covid-Situation, die Mobilmachung von Milizeinheiten sowie der Terroranschlag. Sie haben sich durch ihr besonderes Engagement und ihre fachliche Kompetenz ausgezeichnet, um die logistischen Aufgaben zu bewältigen, darunter etwa die Massentestungen in Wien," so Laudator Oberst Gerhard Skaly.

2023 für 2022   Leutnant Christoph Hoffmann, Garde – Leutnant Hoffman ist Beispielhaft für eine Generation junger Offiziere, die in Zeiten ungeahnter sicherheitspolitischer Herausforderungen und eines anspruchsvollen demographischen Wandels das Unmögliche möglich machen sollen.

2024 für 2023   Stabswachtmeister Constantin Nißl, stellvertretender Kommandant des Baupionier- und Katastropheneinsatzzuges – Für seine Führungsqualitäten, Flexibilität und eine gute Kooperation zu anderen Einsatzorganisationen und Dienststellen der Bundeshauptstadt.

2025 für 2024   Stabswachtmeister Benjamin Krausch, 5. Gardekompanie (KPE) - Für seine innovative Problemlösungsstrategie: Mit einfachen Mitteln reparierte er beschädigte Ausrüstung, die für die Einsatzvorbereitung unerlässlich war - und sicherte so den Erfolg der Vorbereitungen für den EUFOR-Einsatz.

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Wien

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