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Partnerschaftsseminar in Graz

19. November 2008 - 

Das Streitkräfteführungskommando in Graz war am Mittwoch Gastgeber des diesjährigen Partnerschaftsseminars des Verteidigungsministeriums. Neben der Ehrung von langjährigen Partnerschaften war ein wesentliches Ziel der Veranstaltung, den zivilen Partnern die neuen Strukturen in der Kommunikationsarbeit des Ministeriums vorzustellen und ihnen einen Überblick über die derzeitige sicherheitspolitische Lage in Europa zu geben.

Schutz und Hilfe im Inland, Krisenmanagement im Ausland

Der Kommandant der Streitkräfte, Generalleutnant Günter Höfler, begrüßte die rund 40 zivilen und militärischen Partner und charakterisierte die Aufgabengebiete des Bundesheeres mit dem Leitsatz "Schutz und Hilfe im Inland und Beteiligung am internationalen Krisenmanagement im Ausland".

Gegenseitiges Verständnis

Brigadier Franz Hammer, Leiter der Kommunikation im Verteidigungsministerium, betonte, dass "sich die Partnerschaften im Laufe der Jahrzehnte als aktiver Bestandteil unserer Kommunikations-Philosophie ständig positiv weiterentwickelt haben". "Die Idee der wechselseitigen Unterstützung, des gegenseitigen Informationsaustausches oder einfach das Fördern von zwischenmenschlichen Beziehungen zu einem besseren Verständnis für die Zielsetzung und Aufgaben des anderen, hat sich offenbar durchgesetzt und lebt weiter", so Hammer.

Sicherheitspolitische Betrachtungen

Mit aktuellen sicherheitspolitischen Betrachtungen durch den Leiter des Instituts für Außen- und Sicherheitspolitik, Oberst Friedrich Korkisch, endete der erste Informationsblock.

Ehrung der Partnerschaftsjubilare

Höhepunkt der Veranstaltung war dann die Ehrung der Partnerschaftsjubilare. Hervorzuheben sind dabei die 25-Jahre-Jubiläen zwischen Kraft Foods Österreich und der Sanitätsschule des Bundesheeres sowie zwischen der Burgenländischen Landwirtschaftskammer und dem Truppenübungsplatz Bruckneudorf.

Gefechtsvorführung in der Kaserne

Am Nachmittag sahen den Teilnehmer dann eine Gefechtsvorführung von Soldaten des Artillerieregiments 1 aus Feldbach und Fehring sowie vom Jägerbataillon 17 aus Straß und der 2. Militärstreifen & Militärpolizeikompanie aus Graz. Die Soldaten zeigten ein Szenario, das durchaus in Auslandseinsätzen des Heeres jederzeit möglich wäre: Ein Zivilfahrzeug durchbrach einen temporären Kontrollpunkt einer internationalen Schutztruppe. Daraufhin wurde eine militärische Patrouille alarmiert. Zwei "Pandur"-Radpanzern und ein Militärpolizeitrupp stellten den Flüchtigen schließlich mitten in der Grazer Belgier-Kaserne.

Führung durch die Operationsleitzentrale

Den Abschluss des Seminars bildete eine Führung der Besucher durch die Operationsleitzentrale im Streitkräfteführungskommando.

Zusammenwirken von Bundesheer, Wirtschaft und öffentlicher Hand

Seit 1969 pflegt das Österreichische Bundesheer Partnerschaften mit zivilen Institutionen. Ziel dieser Partnerschaften ist es, durch ein enges Zusammenwirken von Bundesheer, Wirtschaft und öffentlicher Hand, das Vertrauen in die sicherheitspolitische Konzeption Österreichs zu stärken und so die Akzeptanz der militärischen Landesverteidigung zu erhöhen.

25 Jahre Partner: Übungsplatz Bruckneudorf und Landwirtschaftskammer Bgld. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

25 Jahre Partner: Übungsplatz Bruckneudorf und Landwirtschaftskammer Bgld.

Brigadier Franz Hammer übergab Urkunden an die zivilen Partner. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Brigadier Franz Hammer übergab Urkunden an die zivilen Partner.

Oberst Karl Wolf erhielt die Urkunde für 15 Jahre Partnerschaft. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberst Karl Wolf erhielt die Urkunde für 15 Jahre Partnerschaft.

In einer Vorführung demonstrierten Soldaten ihr Können. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

In einer Vorführung demonstrierten Soldaten ihr Können.

Die Soldaten stellten einen Flüchtigen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Soldaten stellten einen Flüchtigen.

Die Person wurde abgeführt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Person wurde abgeführt.

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