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3. Workshop Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen in Hörsching

18. Oktober 2010 - 

Hochkarätig und bestens besucht war der "3. Workshop Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen" für die Vertreter der Landeswarnzentralen aller Bundesländer, der Einsatzorganisationen zur Katastrophenhilfe und der Behörden. Eingeladen zu dem Treffen am Fliegerhorst Vogler in Hörsching hatte das Bundesheer.

Schwerpunktthema: internationale Katastrophenhilfe

Der Militärkommandant von Öberösterreich, Generalmajor Kurt Raffetseder, betonte in seiner Begrüßung im restlos gefüllten Hörsaal den steigenden Bedarf an Zusammenarbeit und Koordination aller Einsatzkräfte und begrüßte die Teilnehmer zum Workshop mit dem Schwerpunktthema "internationale Katastrophenhilfe".

Allein die Reihe der teilnehmenden Hilfs- und Einsatzorganisationen war beträchtlich: Von den Landeswarnzentralen der Bundesländer, den Bezirkshautmannschaften, den Landes- und Bezirksfeuerwehrverbänden über das Rote Kreuz und den Arbeitersamariterbund bis hin zur Wasserrettung, Bergrettung, Rettungshundebrigade und verschiedenen anderen Organisationen gab es Expertenbeiträge zum Thema "Katastrophenschutz - Katastrophenhilfe".

Vorträge und praktische Einweisungen

Der erste Tag des Workshops war geprägt von Vorträgen und der praktischen Einweisung zur Katastrophenhilfe im Ausland. Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres präsentierten dabei unter anderem das Leistungsspektrum ihrer Transportflugzeuge C-130 "Hercules", die auch mit neu eingeführten Sanitäts-Containern ausgestattet werden können. Bei weiteren Stationen wurde das Leistungsvermögen der Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit dem oberösterreichischen Roten Kreuz, dem Landesfeuerwehrverband und der ABC-Abwehrkompanie aus Hörsching den über 100 Teilnehmern demonstriert.

In den vier Workshops am Folgetag wurden gemeinsame Maßnahmen bei Gefahrenguttransporten mit Luftfahrzeugen sowie Ableitungen aus gemeinsamen Übungen und Einsätzen bearbeitet.

Heeres-Hubschrauber unersetzlich

Der Leiter des "Teilstabes Luft" im Streitkräfteführungskommando, Brigadier Karl Gruber, informierte die Vertreter der Länder und der Einsatzorganisationen über mögliche negative Auswirkungen von Flottenreduzierungen bei Heeres-Hubschraubern, die vor allem die im Katastropheneinsatz bewährte "Alouette" III betreffen würde. Die erbrachten Leistungen, so Gruber, könnten nicht durch andere Hubschrauber-Typen kompensiert werden.

Die in den Workshops erarbeiteten Forderungen sind lang:

  • Vereinheitlichung des Kartenwesens,
  • Synchronisierung der Stäbe,
  • gemeinsame Sprachregeln, Symbole und Signale,
  • kompatible Führungsmittel und Leistungsparameter.

Neben vielen wichtigen Erkenntnissen und Erfahrungen profitierten alle Teilnehmer von den persönlichen Gesprächen und Kontakten beim abendlichen Empfang des Landes Oberösterreich im Offizierskasino des Hörschinger Fliegerhorstes. Die mittlerweile institutionalisierte Plattform der Workshops für Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen findet ihre Fortsetzung im Oktober 2011 in der Landesfeuerwehrschule in Telfs in Tirol. Als Schwergewichtsthema wird die psychologische Betreuung von Einsatzkräften vorbereitet.

Mitarbeiter der Rettungshundebrigade in einer C-130 des Heeres. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Mitarbeiter der Rettungshundebrigade in einer C-130 des Heeres.

Erläutert wurden auch Erfahrungen aus gemeinsamen Übungen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Erläutert wurden auch Erfahrungen aus gemeinsamen Übungen.

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