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Schritt für Schritt auf dem Weg zum Miliz-Unteroffizier: Die modulare MUO-Ausbildung

29. Jänner 2021 - 

2021 markiert den Start für eine neue Ausbildungsform: Die modulare Miliz-Unteroffiziersausbildung.

Teil 1 – Vorbereitung im Selbststudium

Vom ehemaligen Funktionssoldaten bis zum Milizsoldaten mit reichlich Führungserfahrung (z.B. durch frühere Kurse) ist die Bandbreite der Bewerber sehr groß. Bevor die eigentliche Ausbildung so richtig losgehen kann, muss deshalb dafür gesorgt werden, dass alle auf dem gleichen Wissensstand sind.

Anmeldung, Eignung, Einstufung, Kursmeldung, Einberufung und Start

Informieren Sie Ihren Kompaniekommandanten. Er oder sie stellt Ihre grundsätzliche Eignung fest. Ihre Anmeldung erfolgt dann über Ihren MobUO. Dieser stellt aufgrund Ihres Ausbildungsstandes (z.B. Basisausbildung 1,2,3) Ihre Einstufung fest und meldet Sie bei der ausbildungsführenden Dienststelle für Ihren Kursplatz an. Anschließend erhalten Sie einen Einberufungsbefehl für Ihre Ausbildung und Kursunterlagen. Bitte beachten Sie, dass Sie vor Beginn des Moduls 4 Ihren Kaderanwärtertest erfolgreich absolvieren müssen. Informationen dazu erhalten Sie hier und über Ihren MobUO.

Der Auftakt: Kompensation und Führung

Je zwei Wochen dauern die vorgelagerten Module "K" (Kompensation) und "Fü" (Führung). Im Modul "K" werden die Inhalte der BA2 und BA3 nachgeholt – das ist verpflichtend für alle Bewerber, die diese Basisausbildungen nicht während ihres Grundwehrdienstes absolviert haben (z.B. Funktionssoldaten). Das Modul "Fü" enthält eine komprimierte Führungsausbildung, die für Unteroffiziere eine Grundvoraussetzung ist. Dieses Modul müssen somit alle Bewerber abschließen, solange sie nicht schon anderweitig in militärischer Führung ausgebildet sind (etwa im Rahmen einer VbK, eines EF-Kurses, MUOK 1, o.ä.).

Eigenverantwortung ist gefragt

Die modulare Ausbildung zum Miliz-Unteroffizier verspricht eine bessere Vereinbarkeit mit zivilen Verpflichtungen als die aktuell im Bundesheer eingeführte Kaderanwärterausbildung, welche 1 Jahr dauert. Um das zu ermöglichen, dauert kein Modul länger als zwei Wochen. Aber kann ein zweiwöchiger Kurs monatelange Basis- oder Führungsausbildungen ersetzen? Wohl kaum. Daher bereiten die zahlreichen Bewerber gerade im Selbststudium alle Inhalte gründlich vor, damit bei den Modulen vor Ort der Fokus auf drei Dingen liegen kann: Üben, Perfektionieren und Überprüfen.

Distance Learning mit SITOS Six

Die digitale Lernplattform des Bundesheeres, SITOS Six, ist die zentrale Anlaufstelle für das militärische "Distance Learning". Damit haben alle Ausbildungswerber Zugriff auf die aktuellsten Dienstvorschriften, gut aufbereitete Lernhilfen und verschiedene Möglichkeiten zum Selbsttest. Nur so ist es überhaupt vorstellbar, dass Inhalte von der Geräte- und Waffenhandhabung über Bewegung im Gelände bis zu spezifischen Themen der einzelnen Waffengattungen selbständig gelernt werden können.

Am 15. Februar geht's los!

Der erste Turnus beginnt mit dem Modul "K" am 15. Februar 2021. Direkt im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Modul "Fü" zu absolvieren, bevor am 12. April der erste waffengattungsspezifische Teil ausgebildet wird. Hier halten wir Sie mit regelmäßigen Berichten immer auf dem Laufenden.

Sie haben weitere Fragen oder Interesse an der Ausbildung? Dann melden Sie sich bei Ihrem MobUO oder beim Miliz Service Center (MSC): 050201/99 1670 bzw. milizservice@bmlv.gv.at

Eigenverantwortung zählt: Nur wer vorbereitet ist, kann sich bewähren. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Eigenverantwortung zählt: Nur wer vorbereitet ist, kann sich bewähren.

Gefechts- und FM-Dienst werden daheim gelernt und im Modul praktisch geübt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Gefechts- und FM-Dienst werden daheim gelernt und im Modul praktisch geübt.

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