Traditionstag an der Landesverteidigungsakademie
Am Freitag stand die Akademie ganz im Zeichen der Feierlichkeiten anlässlich des Traditionstages der Landesverteidigungsakademie. Bei einem Festakt wird alljährlich der Gründung der Akademie gedacht: Am 14. Februar 1852 war die Kriegsschule der k.u.k. Armee, die als organisatorische Vorläuferin der Landesverteidigungsakademie gilt, aus der Taufe gehoben worden.
Verabschiedung ehemaliger Mitarbeiter
Generalleutnant Erich Csitkovits, Kommandant der Akademie, begrüßte die zahlreichen Gäste in der "Sala Terrena". Nach seiner Ansprache bedankte er sich im Zuge der feierlichen Verabschiedung bei ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Akademie, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand übergetreten sind oder versetzt wurden.
"Mutig in die neuen Zeiten ..."
Der Historiker Felix Schneider vom Institut für Strategie und Sicherheitspolitik hielt auch dieses Jahr die Festrede. Er nahm prägnante Ereignisse aus der Geschichte und führte an, dass uns Zeit-verändernde Geschehnisse zwingen nicht stehen zu bleiben. Er spannte den Bogen von der Beschlussfassung der österreichischen Neutralität 1955 über die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776 bis sogar ins Jahr 26 nach Christi. Im Vordergrund seiner Ausführungen stand stets Europa, das dafür steht gemeinsam nach vorne zu blicken. Sein Fazit: Zusammen mit und für Fortschritt in die Zukunft – ebenso wie an der Landesverteidigungsakademie.
Forschung und Lehre
Die Landesverteidigungsakademie ist die höchste Ausbildungs- und Forschungseinrichtung des Österreichischen Bundesheeres. Sie ist aber auch für internationale Lehrgangsteilnehmer zugänglich, die an ihr zeitgemäße Arbeits- und Studienbedingungen vorfinden.