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Interkulturalität und Diversity 2016

erschienen in der Publikation "Interkulturalität und Diversity 2016" (ISBN: 978-3-903121-28-7) - November 2017

Vollständiger Beitrag als PDF:  PDF ansehen PDF downloaden  348 Seiten (2.92 MB)
Schlagworte zu diesem Beitrag:  Diversität, Interkulturalität

Abstract:

m Ihnen den Zugang und das Lesen zu erleichtern, sind die Beiträge systematisch gereiht, wobei die Beiträge nicht aufeinander aufbauen und jeder für sich steht. Vom Wissenschaftlichen über einen kurzen Abste- cher in die Wirtschaft, betrachten wir zunächst die „eigene“ Gesellschaft als ersten Raum unseres „Streifzuges“. Dabei widmen sich die Beiträge sowohl der „staatlichen“ Resilienz als auch ganz allgemein der Akzep- tanz von Diversity in der Gesellschaft. Ein Beitrag über militärisch- zivile Zusammenarbeit im Einsatzraum bietet sich als idealer Brücken- schlag in weitere militärische Perspektiven. Unter anderem informieren die Beiträge über Unterschiede im Vorgehen von Militär und zivilen Organisationen, Diversity-Management in Operationen als auch Diversi- ty-Management als Grunderfordernis, über didaktische Methoden bzw. die Wichtigkeit der Vor-/Nachbereitung und die Förderung interkulturel- ler Kompetenzen für den Dienst im In- und Ausland. Dabei werden Sie, geschätzter Leserin, geschätzter Leser, feststellen, dass nicht nur das Militär in besonderem Ausmaß von einem gelungenen Diversity- Management profitiert, sondern Einsatzkräfte allgemein. Weiters wird ein Beitrag über die Wiener Polizei ein Beispiel für die notwendige Dua- lität unserer Denkweise aufzeigen – ein aktives Diversity-Management in der eigenen Organisation zu gestalten, als auch im Sinne eines Mitei- nanders über die Diversität des eigenen Klientels zu reflektieren. Über das „Konstrukt“ Werte gelangen wir in die Sphäre „fremder“ Gesell- schaften bei uns in Österreich. Ein Beitrag beschäftigt sich intensiv mit dem Wertewandel durch Zuwanderung, ein weiterer damit, wie wir Wer- ten „Bedeutung“ geben. Die thematisch zusammenhängenden Beiträge über Asyl erlauben dieses Themenfeld aus zwei Perspektiven zu betrach- ten: Während sich ein Beitrag dem Asylverfahren widmet, zeigt ein wei- terer die Situation in der Grundversorgung und die Betreuung von unbe- gleiteten minderjährigen Asylwerbern. Um dem „Streifzug“ abzurunden, bieten die letzten drei Beiträge der Leserin/dem Leser eventuell ein „Aha-Erlebnis“, ein „Damit-habe-ich-mich-noch-nie-konkret- Auseinandergesetzt" - etwa wie mittels sozialer Netzwerkanalyse ein Abbild einer Gesellschaft visualisiert werden kann, oder mit welchen Schwierigkeiten und Lösungsansätzen das islamische Finanzwesen kon- frontiert ist. Der letzte Beitrag informiert, dass ein Übersetzer nicht nur bloß übersetzt, sondern um Missverständnisse zu vermeiden und kultu- relle Unterschiede zu überbrücken die Kulturen verstehen muss und, dass wir über Kunst in andere Welten eintauchen und diese erlebbar ma- chen können.

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