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Seminar „Interkulturelle Kommunikationsstrategien im fremdsprachlichen Kontext“

06. März 2026 - 

Im Zeitraum vom 02. März bis 06. März 2026 fand in Wien am Sprachinstitut des Bundesheeres an der Landesverteidigungsakademie das Seminar "Interkulturelle Kommunikationsstrategien im fremdsprachlichen Kontext" statt. Das Seminar ist ein verpflichtender Teil des "Militärdiplomatischen Vorbereitungslehrgangs" und ein zusätzliches Fortbildungsangebot für Militärpersonen sowie für zivile Ressortangehörige mit Erfahrungen aus internationalen Einsätzen oder aus dem Bereich der Translation, Sprachförderung, Mediation und Auslandseinsatzvorbereitung.

Strategien und Handlungssicherheit in der interkulturellen Kommunikation

Ziel dieses Seminars ist es, die Teilnehmenden auf die kommunikativen Herausforderungen im intersprachlichen und interkulturellen Umfeld vorzubereiten und Handlungssicherheit in kritischen Interaktionssituationen zu erlangen.

Die Inhalte des Seminars richten sich nach den einsatzraum- und arbeitsfeldspezifischen Kommunikationssituationen der Seminarteilnehmenden mit Schwerpunktsetzungen auf konkrete Aufgaben und Länder. Durch den Erfahrungsaustausch mit Militärexperten und Forschern wie beispielsweise Brigadier Hanzl (Verteidigungsattaché in Ungarn), Frau Vogl (Sinologin und Expertin für internationale Politik) und Herr Posch (Osmanist und Islamwissenschaftler am Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement an der Landesverteidigungsakademie) wurden Strategien zur Erfassung von kritischen Gesprächssituationen analysiert und reflektiert. Besonders im Fokus standen dabei Themen wie der Umgang mit unterschiedlichen Hierarchie- und Autoritätsverhältnissen sowie kulturgeprägte Kommunikationsstile und Verhaltensweisen.

Besuch bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

Gelebte diplomatische Praxis und Kommunikation bot der Besuch bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSCE) in der Wiener Hofburg. In Gesprächen mit erfahrenen OSCE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhielten die Seminarteilnehmenden einen Einblick in das umfangreiche Aufgabenfeld und die aktuellen Herausforderungen in der diplomatischen Kommunikation im multilateralen Rahmen. Einen Höhepunkt bildete die Teilnahme am einmal wöchentlich stattfindenden "Forum für Sicherheitskooperation", eines der beiden wichtigsten Beschlussfassungsorgane der OSCE mit 57 teilnehmenden Staaten, wo im großen Sitzungssaal der Hofburg aktuelle politisch-militärische Fragen der Sicherheit auf Augenhöhe erörtert wurden.

Stärkung diplomatischer Kommunikationsfähigkeit im internationalen Arbeitsfeld

Interkulturelles, kompetentes Handeln und diplomatische Kommunikationsfähigkeit sind eines der Schlüsselwerkzeuge zur Erfüllung internationaler Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres. Das Seminar am Sprachinstitut des Bundesheeres leistet einen wichtigen Beitrag zur professionellen Vorbereitung auf internationale Aufgaben und trägt somit dazu bei, die internationale Handlungsfähigkeit des Personals zu stärken. Interkulturelle Sensibilität und interkulturelle Kommunikationsstrategien verbessern nicht nur die internationale Zusammenarbeit, sondern unterstützen vor allem den Aufbau von Vertrauen in internationalen Netzwerken.

Im Seminarraum des Sprachinstitut des Bundesheeres. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Im Seminarraum des Sprachinstitut des Bundesheeres.

Die Sinologin Vogl bei Ihrem Vortrag. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Sinologin Vogl bei Ihrem Vortrag.

Zu Besuch bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Zu Besuch bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.

Eine Besprechung in den Räumlichkeiten der OSCE. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Eine Besprechung in den Räumlichkeiten der OSCE.

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