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Das Joint Command and Staff College zu Besuch an der Landesverteidigungsakademie

01. April 2026 - 

Das Joint Command and Staff College aus dem Sultanat Oman besuchte im Rahmen seines Aufenthalts in Wien am 01. April 2026 die Landesverteidigungsakademie und wohnte verschiedenen Vorträgen bei, die von Simultandolmetschern für die Arabisch sprechenden Gäste übersetzt wurden. Der Kommandant der Landesverteidigungsakademie, Generalmajor Friedrich Schrötter, empfing die Delegation in der Sala Terrena und informierte über die Geschichte der höchsten Ausbildungs- und Forschungsstätte des Österreichischen Bundesheeres sowie über ihre Organisation, ihre Aufgaben und ihre Funktionen. Der Kommandant betonte den Lehrauftrag der Akademie, die Forschungstätigkeit der unterschiedlichen Institute und die erbrachten Unterstützungsleistungen.   

Die Offiziersausbildung in Österreich

Oberst des Generalstabsdienstes Jürgen Wimmer, Lehrer und Forscher am Institut für höhere militärische Führung, durfte die Besucher über die Offiziersausbildung in Österreich unterrichten. Der Vortragende klärte über die Grundausbildung an der Theresianischen Militärakademie auf und berichtete über die weiterführende höhere Ausbildung, deren Kurse von der Landesverteidigungsakademie durchgeführt werden. Da die Teilnehmer selbst eine höhere Offiziersausbildung durchlaufen, waren sie sehr an dem Aufbau und den Inhalten des österreichischen Generalstabslehrgangs interessiert und sie erkundigten sich eingehend bei der anschließenden Diskussion.

Die Sprachausbildung im Österreichischen Bundesheer

Der Leiter des Sprachinstituts des Bundesheeres, Oberst des Generalstabsdienstes Thomas Fronek, ließ es sich nicht nehmen, der omanischen Delegation die Sprachausbildung im Österreichischen Bundesheer näherzubringen, da das Institut der umfassendste Sprachdienstleister im Bundesdienst ist. Gemäß dem Credo "Mehr Sicherheit durch Mehrsprachigkeit" stellt das Institut die sprachliche Interoperabilität des Österreichischen Bundesheeres sicher. Der Leiter informierte über die Aufgaben des Instituts, welche die Sprachaus-, -fort- und -weiterbildung, besonders der sicherheitsrelevanten Fachsprache, die interkulturelle und sprachliche Einsatzvorbereitung, Dolmetsch- und Translationsdienste sowie Sprachprüfungen umfassen. Mit Begeisterung vernahmen die Besucher, dass Arabisch einen hohen Stellenwert einnimmt und dass bereits Kooperationen mit dem Sultanat Oman bestehen.

Die Neutralität in Österreich

Zuletzt hielt Gunther Hauser, Forscher am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik und Leiter des Referats Internationale Sicherheit, einen Vortrag über die Neutralität Österreichs. Der Forscher erörterte die historischen Hintergründe und wie Österreich seine Neutralität mit Entscheidungen wie dem EU-Beitritt, Auslandseinsätzen oder der Teilnahme an der "European Sky Shield Initiative" vereinbart. Der Vortragende rundete seine Ausführungen mit einem Blick auf die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen sowie auf verschiedene Konflikträume und den damit einhergehenden gesamteuropäischen Herausforderungen ab.

Die Delegation mit dem Kommandanten der Landesverteidigungsakademie. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Delegation mit dem Kommandanten der Landesverteidigungsakademie.

Generalmajor Friedrich Schrötter informiert über die Akademie. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Generalmajor Friedrich Schrötter informiert über die Akademie.

Die omanische Delegation während eines Vortrags in der Sala Terrena. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die omanische Delegation während eines Vortrags in der Sala Terrena.

Oberst des Generalstabsdienstes Thomas Fronek erörtert das Sprachinstitut. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberst des Generalstabsdienstes Thomas Fronek erörtert das Sprachinstitut.

Gunther Hauser informiert über die österreichische Neutralität. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Gunther Hauser informiert über die österreichische Neutralität.

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