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Dolmetscheinsatz im Rahmen des Kapazitätenaufbaus in Kenia

03. April 2026 - 

Im Rahmen des Förderprogramms des Regional Center of Small Arms fand die zweite internationale Schulung im Bereich "Physical Security and Stockpile Management" für französischsprachige Mitgliedstaaten vom 16.03.2026 bis 03.04.2026 in Nairobi, Kenia, statt. Insgesamt nahmen diesmal 18 Teilnehmer aus acht afrikanischen Staaten – darunter Burundi, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo – an der Ausbildung teil, die gemeinsam mit der "Humanitarian Peace Support School" durchgeführt wurde. Das Bundesministerium für Landesverteidigung unterstützt diese Maßnahme in finanzieller und fachlicher Hinsicht und war 2012 maßgeblich an der Gründung dieser Initiative beteiligt.

Nachhaltiger Kapazitätenaufbau

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist neben der Grundausbildung im Bereich ,,Physical Security and Stockpile Management", auch die Ausbildung zukünftiger Trainer gemäß dem Prinzip "Train the Trainer". Nach der ersten Schulung wurden neun Traineranwärter ausgewählt, die bis 2026 eine zertifizierte Trainerausbildung absolvieren sollen und somit die erste Generation französischsprachiger Trainer sein wird. Darüber hinaus wird besonderer Wert auf Geschlechtergleichstellung gelegt. Dies spiegelt sich in der aktiven Beteiligung von Frauen an der Ausbildung wider.

Praxisorientiertes Lernen

Die Schulung legt großen Wert auf praktische Anwendbarkeit. Die Teilnehmer aus Militär, Polizei und anderen Sicherheitsorganisationen werden dazu ermutigt, das erworbene Wissen direkt in ihren Arbeitsalltag zu integrieren und konkrete Verbesserungen umzusetzen. Dazu zählen Maßnahmen wie die Sicherung von Munitionsdepots und die Einhaltung von Sicherheitsstandards. Solche Maßnahmen tragen entscheidend dazu bei, Diebstahl, Unfälle und unkontrollierte Explosionen zu verhindern und somit die Sicherheit in der Region langfristig zu stärken.

Schlüsselrolle des Sprachinstituts des Bundesheeres

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Projekt ist die sprachliche Unterstützung, die durch Mitarbeiter des Sprachinstituts des Bundesheeres an der Landesverteidigungsakademie geleistet wird. Da die Ausbildung in französischer Sprache erfolgt, ist der Einsatz von einsatzerprobten Sprachmittlern notwendig. Frau Colette Moreau, Referatsleiterin für die französische Sprache an der Landesverteidigungsakademie, begleitete die österreichische Delegation und stellte die Sprachmittlung sicher. Zu ihrem Tätigkeitsbereich gehörte unter anderem die Begleitung der Schulungen vor Ort, die Übersetzung der Ausbildungsunterlagen und die Unterstützung der Kommunikation zwischen den internationalen Partnern. Diese sprachliche Brückenfunktion ermöglicht den effektiven Wissenstransfer und stellt somit sicher, dass Inhalte korrekt verstanden und nachhaltig angewendet werden können. Damit leistet das Sprachinstitut des Bundesheeres einen unverzichtbaren Beitrag zum Erfolg der gesamten ,,Physical Security and Stockpile Management" Initiative.

Die Teilnehmer und das Lehrpersonal des Kurses. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Teilnehmer und das Lehrpersonal des Kurses.

Vorbereitenden Maßnahmen für den Kurs. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Vorbereitenden Maßnahmen für den Kurs.

Die Umsetzung von Theorie in Praxis. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Umsetzung von Theorie in Praxis.

Bei einer Übung zu Munitions- und Waffenkunde. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bei einer Übung zu Munitions- und Waffenkunde.

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