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Der 7. Höhere Stabslehrgang – Die Module „Höherer Stabsdienst” und „Truppenführung Brigade”

22. Mai 2026 - 

Im Rahmen des 7. Höheren Stabslehrgangs (Teil 2) nahmen an der Landesverteidigungsakademie von 04.05. bis 22.05.2026 insgesamt 26 Lehrgangsteilnehmer am Modul "Höherer Stabsdienst" und am Modul Truppenführung Brigade teil.

Im zweiten Teil des 7. Höheren Stabslehrgangs erstreckte sich die Ausbildung über drei intensive Wochen, in denen sowohl theoretische Grundlagen, als auch praxisorientierte Inhalte vermittelt wurden. Ziel war es, die Fähigkeiten der Teilnehmer im Bereich Stabsdienst und Truppenführung auf Brigadeebene weiter zu vertiefen.

Das Modul "Höherer Stabsdienst"

In der ersten Ausbildungswoche lag der Schwerpunkt auf dem Modul "Höherer Stabsdienst". Die inhaltliche Ausbildung umfasst Themen wie die Führung im Einsatzraum, Grundlagen der Stabsarbeit sowie die Nutzung von Führungs- und Informationssystemen. Ergänzend wurden Aspekte der künstlichen Intelligenz und deren Anwendungsmöglichkeiten im militärischen Kontext behandelt. Praktische Elemente wie Fallbeispiele und Entscheidungsübungen förderten das Verständnis für komplexe Lagebeurteilungen. Auch die körperliche Ausbildung war Bestandteil des Höheren Stabslehrgangs, um die physische Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Das Modul "Truppenführung Brigade"

Die zweite Woche stand im Zeichen des Moduls "Truppenführung Brigade". Hier wurden die Teilnehmer schrittweise an die Planung und Führung von Einsätzen auf Brigadeebene herangeführt. Inhalte wie Einsatzgrundsätze, taktische Planungsverfahren und Führungsprozesse bildeten den Kern der Ausbildung. Durch strukturierte Lagefeststellungen und darauf aufbauenden Entschlussfassungen wurde die Entscheidungsfähigkeit trainiert. Besonders hervorzuheben ist die praktische Ausbildung in der Stabsarbeit zur Lagefeststellung und Orientierung sowie die erste größere Orientierungsbesprechung, bei der die Teilnehmer ihr bisher erworbenes Wissen praktisch anwenden mussten. Der Freitag schloss mit einer zusammenfassenden Beurteilung der Lage und ersten Gefechtselementen ab.

Höhepunkte der Ausbildung

In der dritten Woche wurde die Ausbildung weiter vertieft und durch komplexere Szenarien ergänzt. Mehrere Phasen umfassende Lagebeurteilungen, Zwischenbesprechungen sowie abschließende Entscheidungsfindungen standen im Mittelpunkt. In Kombination mit dem neuen Führungsinformationssystem HQ entstand dadurch ein deutlich verbessertes Lagebild, das die Entscheidungsfindung in realitätsnahen Gefechtssimulationen im Stab nachhaltig unterstützte. Höhepunkte der Woche waren die Abschlussbesprechungen sowie die Präsentation und Bewertung der erarbeiteten Lösungen.

Zusammenfassend bot der 2. Teil des Lehrgangs eine ausgewogene Mischung aus Theorie, praktischer Anwendung und Reflexion. Die Teilnehmer konnten ihre Kompetenzen im Stabsdienst sowie in der Führung auf der mittleren taktischen Führungsebene signifikant erweitern und wurden gezielt auf zukünftige Führungsaufgaben vorbereitet. Der 7. Höhere Stabslehrgang, unter federführender Planung des Institutes für Höhere Führung und dem Lehrgangskommandanten Oberst August Strümpf, setzte damit ein starkes Zeichen für eine zeitgemäße, digital gestützte Stabsarbeit auf Brigadeebene im Sinne der Weiterbildung von Berufs- und Milizoffizieren.

       

 

Das Erfassen der Ausgangslage des Auftrages. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Erfassen der Ausgangslage des Auftrages.

Die Bearbeitung der Lage im Führungsinformationssystem HQ. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Bearbeitung der Lage im Führungsinformationssystem HQ.

Das Eintragen der Konfliktpartei auf die Lagekarte. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Das Eintragen der Konfliktpartei auf die Lagekarte.

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