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Bildungsreise angehender Lehrerinnen und Lehrer

07. Juli 2026 - 

Für Vorträge zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen begrüßte die Landesverteidigungsakademie am 07. Juli 2026 eine Delegation aus Deutschland bestehend aus angehenden Lehrerinnen und Lehrern, die zukünftig Politische Bildung am Max-Planck-Gymnasium in München unterrichten werden. Peter Simbrunner, Leiter des Referats für Öffentlichkeitsarbeit und internationale Beziehungen informierte über die Geschichte der höchsten Ausbildungs- und Forschungsstätte des Österreichischen Bundesheeres sowie über ihre Organisation, ihre Aufgaben, ihre Funktionen und betonte den Lehrauftrag der Akademie, die Forschungstätigkeit der unterschiedlichen Institute und die erbrachten Unterstützungsleistungen.   

Russland und seine Nachbarschaft

Christoph Bilban, Forscher am Institut für Friedensforschung und Konfliktmanagement, widmete seinen Vortrag dem Thema Russland und seine Nachbarschaft und bevor er auf die östlich an Russland angrenzenden Länder näher einging, erörterte er die Sicht Russlands auf seine Nachbarländer, Russlands "mentale Grenzen". Zum besseren Verständnis des Themas erklärte er ebenfalls die geopolitische Lage und wirtschaftliche Aspekte des Osten Europas und des Südkaukasus. Der Forscher wandte sich den Nachbarstaaten Armenien, Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine näher zu und behandelte Russlands politische, wirtschaftliche und militärische Interaktionen mit diesen Ländern sowie die direkten und indirekten gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen in jenen Staaten. Er deutete mögliche zukünftige Schritte zwischen den unterschiedlichen Akteuren an und verwies auf Auswirkungen auf Europa.

Die Ukraine und die Sicherheitspolitik Europas

Zuletzt hielt Gunther Hauser, Forscher am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik und Leiter des Referats Internationale Sicherheit, einen Vortrag über die Ukraine und die Sicherheitspolitik Europas. Der Forscher gab einen kurzen Überblick über die Lage des andauernden Konflikts in der Ukraine und referierte über die sicherheitspolitischen Herausforderungen, Aufgaben und Strategien mit welchen die Europäische Union konfrontiert wurde. Für ein besseres Verständnis der Thematik bezog er sich auf zeitgeschichtliche Ereignisse und militärische Interaktionen seit dem Kalten Krieg. Hauser behandelte das Thema Korruption sowohl in Russland als auch in der Ukraine und welche Auswirkungen damit einhergehen für jene beiden Länder sowie die Europäische Union. Der Forscher sprach über persönliche Erfahrungen im Zuge seiner Forschungstätigkeit und seinen Forschungsreisen und seine eigenen Einblicke führten zu einer spannenden Diskussion mit den Zuhörerinnen und Zuhörern.  

Die Delegation mit Peter Simbrunner. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Delegation mit Peter Simbrunner.

Ein Blick in den Vortragsraum. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ein Blick in den Vortragsraum.

Christoph Bilban bei seinem Vortrag. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Christoph Bilban bei seinem Vortrag.

Gunther Hauser informiert über die die Sicherheitspolitik Europas. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Gunther Hauser informiert über die die Sicherheitspolitik Europas.

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