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Regional Strategic Leadership Course – Modul 2 in Ohrid, Nordmazedonien

25. September 2026 - 

Anlässlich des zweiten Moduls des "Regional Strategic Leadership Course 2026" kamen die Teilnehmer von 21. bis 25. September 2026 in Ohrid, Nordmazedonien, zusammen. Für die Organisation zeichnete das Verteidigungsministerium Nordmazedoniens in Zusammenarbeit mit der Landesverteidigungsakademie verantwortlich.

Zusammenarbeit mit Staaten des Westbalkans

Bei der Eröffnung würdigte Elizabeta Chupovska Ristova, Staatssekretärin des Verteidigungsministeriums Nordmazedoniens, den Kurs als Plattform für Wissenstransfer, den Austausch von Ideen und den gemeinsamen Dialog. Die multilaterale Plattform dient zudem der Entwicklung von Beziehungen, die auch über den Kurs hinaus Bestand haben.

Kursdirektor Oberst des höheren militärfachlichen Dienstes Wolfgang Baumann hob die Bedeutung der regionalen Kooperation und der strategischen Vorbereitung hervor. Zudem würdigte er, dass Staatssekretärin Chupovska Ristova in diesem Jahr die Funktion der Moduldirektorin für Nordmazedonien übernommen hat. Dies verdeutliche die Bedeutung, die das Land dem Kurs beimisst.

Blackout-Szenario als Planspiel

Im Rahmen eines Planspiels agierten die Kursteilnehmer als Krisenmanager eines fiktiven Landes und hatten ein Blackout-Szenario zu bewältigen. Angeleitet wurden sie von Oberst des Generalstabsdienstes Jürgen Wimmer und seinem Trainingsteam von der Landesverteidigungsakademie.

Im Mittelpunkt standen die Analyse des strategischen Umfelds, die Formulierung der Problemlage sowie die Entwicklung eines strategischen Designs. Dieses beschreibt die gesamtstaatlichen Maßnahmen, die den geforderten Endzustand zur Bewältigung der Blackout-Krise ermöglichen. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge, Medientraining und einen interaktiven Workshop zur Krisenkommunikation auf strategischer Führungsebene.

Hintergrund

Der "Regional Strategic Leadership Course" ist Teil des regionalen Kooperationsprogramms des Verteidigungsministeriums mit den Westbalkanstaaten. Die Initiative wurde am 26. September 2018 bei einem Treffen der Verteidigungsminister aus Österreich, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien ins Leben gerufen. Es war das erste gemeinsame Treffen dieser Art seit 2011.

Der Wille zur Zusammenarbeit wurde am 14. September 2021 bei einem Gipfel in Krems von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und ihren Amtskollegen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien erneut bekräftigt.

Die Teilnehmer des Kurses mit den Kursleitern. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Teilnehmer des Kurses mit den Kursleitern.

Oberst des Generalstabsdienstes Jürgen Wimmer erörtert das Planspiel. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberst des Generalstabsdienstes Jürgen Wimmer erörtert das Planspiel.

Während einer Besprechung des Organisationsteams. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Während einer Besprechung des Organisationsteams.

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