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Sprachseminar „Be Ready“ der Slowakischen Armee

16. Oktober 2026 - 

Auf Einladung des Sprachinstituts der Slowakischen Armee nahmen zwei Mitarbeiterinnen vom Sprachinstitut des Bundesheeres vom 12. bis 16. Oktober 2026 an einem fünftägigen Methodik- und Didaktikseminar teil. Das Fachseminar fand im Rahmen der Zusammenarbeit in der Sprachenplattform der Zentraleuropäischen Verteidigungskooperation (CEDC-LP) in Smrekovica im slowakischen Tatragebirge statt.

Grenzüberschreitende Sprachenkooperation

Seit 2019 finden im Rahmen der Sprachenplattform der Zentraleuropäischen Verteidigungskooperation regelmäßige Weiterbildungen für Sprachexpertinnen und -experten aus Österreich, der Slowakei, Tschechien, Slowenien, Ungarn und Kroatien statt. Dazu werden im Rahmen der Westbalkanstrategie auch Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien eingeladen. Am diesjährigen Methodik- und Didaktikseminar nahmen Vertreter und Vertreterinnen aus der Slowakei, Tschechien und Österreich teil.

Methodische und didaktische Ansätze für Military English

Schwerpunkte des Workshops stellten der Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung im Bereich der Methodik und Didaktik mit Fokus auf Military English in der einsatzorientierten Sprachausbildung dar. In diesem Zusammenhang wurden Vorträge zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Spracherwerb und zur Implementierung von interaktiven Lehrmethoden vorgestellt. Die Erfahrung mit Vorgaben und die Einhaltung von Richtlinien zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Unterricht waren Teil eines spannenden Gedanken- sowie Meinungsaustauschs. Des Weiteren wurde über Binnendifferenzierung diskutiert. Auch verschiedene Ansätze für die optimale Lernunterstützung wurden präsentiert.

Neben den unterschiedlichen Erfahrungen mit modernen Tools und deren Vor- und Nachteilen für die Lehre wurden Schwerpunkte im Bereich des Sprachwesens der teilnehmenden Länder verglichen. Die wesentlichen Unterschiede lagen darin, dass in der Slowakischen Armee mit gemischten Sprachlevels geprüft wird und dass die Lehre sowie das Prüfungswesen strikt voneinander getrennt sind. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist die fortlaufende Qualitätssicherung im Unterricht durch regelmäßige Hospitationen und kontinuierliches Feedback.

Vertiefung 2027 in Kroatien

Nicht nur die Gespräche im Rahmen der Vorträge, sondern auch der Austausch außerhalb des Workshops leisteten einen maßgeblichen Beitrag zur Erweiterung des gemeinsamen Verständnisses über die Sprachausbildung im Militär. Dies soll in der Sprachenplattform der Zentraleuropäischen Verteidigungskooperation 2027 in Kroatien fortgesetzt werden.

Die Teilnehmer des Sprachseminars. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die Teilnehmer des Sprachseminars.

Während einer Unterrichtseinheit zum Thema KI. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Während einer Unterrichtseinheit zum Thema KI.

Die beiden Teilnehmerinnen des Sprachinstituts des Bundesheeres. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Die beiden Teilnehmerinnen des Sprachinstituts des Bundesheeres.

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